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Mit Ökostrom können Verbraucher gleich drei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Sich von der Atomkraft verabschieden, Umwelt und Klima von schädlichen Emissionen entlasten und oft auch noch sparen. Längst sind die grünen Tarife keine teuren Nischenprodukte mehr für gutbetuchte Öko-Aktivisten.
Atomkraft - nein danke! Dafür gibt es gute Gründe: Die Gefahren von großen Unfällen, wie im amerikanischen Harrisburg, im ukrainischen Tschernobyl oder im japanischen Fukushima. Die ungeklärte Endlagerung des Atommülls. Das Risiko von Terroranschlägen auf die Meiler. Und schließlich der umwelt- und gesundheitsschädliche Uranbergbau. Auf die Politik warten müssen Verbraucher dabei nicht: Schon heute hat fast jeder namhafte Stromanbieter Öko-Tarife im Programm, für die der Strom garantiert atomenergiefrei erzeugt wird. Rund 1.000 verschiedene Angebote sind deutschlandweit am Markt.
Auch das grüne Gewissen kann beruhigt sein: Denn die Öko-Kraftwerke arbeiten gleichzeitig auch noch CO2-neutral. Damit tragen Stromkunden, die in einen grünen Tarif wechseln, auch zur Schonung des Klimas bei. Maximal ein gewisser Anteil von Strom aus besonders sauberen und effizienten Erdgas-Heizkraftwerken ist noch bei einigen Ökostromanbietern und Öko-Siegeln erlaubt. Derartige Label werden von unabhängigen Prüfern vergeben und garantieren, dass der Kunde für sein Geld auch tatsächlich Ökostrom bekommt.
Denn nicht jeder Öko-Tarif schont gleichermaßen die Umwelt. Durch den europäischen Zertifikatehandel kann auch Kohle- oder Atomstrom zu Ökostrom umettiketiert werden, solange die Grünstrom-Nachfrage im Ausland gering ist. Nachhaltige Stromanbieter sorgen dafür, dass nicht nur irgendwo so viel Ökostrom eingespeist wird, wie der Kunde verbraucht. Sie investieren auch in neue Kraftwerke, die aus erneuerbaren Energien Strom erzeugen. Dadurch wächst der Ökostromanteil im Netz und schmutzige Kraftwerke können vom Netz. Verbraucher sollten auf die Gütesiegel "ok-Power" oder "Grüner Strom" achten. Manche Vergleichsportale im Internet erlauben ebenfalls, gezielt nach nachhaltigem Ökostrom zu suchen.
Große Summen müssen Verbraucher nicht in die Hand nehmen, um Ökostrom zu erhalten: Oft unterbieten etliche der grünen Tarife sogar den Normalstrom-Preis des örtlichen Grundversorgungstarifs. Ein kostenloser Stromanbieter Vergleich im Internet schafft schnell Klarheit. Der Wechsel des Stromanbieters ist kostenlos, die Versorgungssicherheit garantiert: Der Strom kann nicht ausfallen. Einfacher und günstiger als mit Ökostrom lässt sich die Umwelt kaum entlasten -- und gleichzeitig ein deutliches Signal für die Stromversorger setzen, rasch auf Atomenergie zu verzichten.
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