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© Maria Goncalves - FOTOLIA

Energiesparen - Strom sparen

Strom sparen mit Kühl- und Gefriergeräten

  • Kühlgeräte sollten Sie niemals in die Nähe von Wärmequellen wie Herde oder Heizkörper stellen. Auch direkte Sonneneinstrahlung sollten Sie vermeiden.
  • Lassen Sie erhitzte Lebensmittel erst abkühlen, bevor sie diese in den Kühlschrank stellen.
  • Je tiefer die Kühl- und Gefriertemperatur ist, desto mehr Energie muss aufgewendet werden. Als Richtgrößen empfehlen sich Temperaturen von nicht mehr als +7 Grad Celsius für den Kühlschrank und nicht weniger als –18 Grad Celsius für das Gefriergerät.
  • Wenn Sie Urlaub machen, sollte auch Ihr Kühlschrank weniger arbeiten. Stellen Sie ihn auf die kleinste Stufe, oder schalten Sie ihn ganz ab. Bei Abschaltung sollte man die Tür des Gerätes offen stehen lassen, um Schimmel vorzubeugen.
  • Achten Sie auf die Reifschicht in Ihren Kühlgeräten. Je größer die Reifschicht ist, desto mehr Energie wird benötigt, daher sollten Sie das Gerät regelmäßig abtauen.


Strom sparen mit Herden

  • Grundsätzlich kochen Sie mit einem Gasherd wesentlich umweltfreundlicher als mit einem Elektroherd. Das liegt daran, dass nur 34% der im Kraftwerk eingesetzten Energie in Strom umgewandelt werden kann.
  • Beim Kochen möglichst Deckel drauf. Ohne Deckel entweicht mehr Hitze, der Kochvorgang dauert länger und braucht mehr Energie.
  • Erhitzen Sie möglichst nur so viel Wasser, wie auch tatsächlich benötigt wird.
  • Mit Schnellkochtöpfen (Dampfdrucktöpfen) sparen Sie bis zu 50% Energie und Zeit.


Für Elektroherde gilt außerdem:

  • Besser: Töpfe und Pfannen mit ebenen Böden verwenden,
  • Das Kochgeschirr sollte zum Kochplattendurchmesser passen,
  • Elektroplatten kochen wirtschaftlicher, wenn Sie die Höchstleistung nur zum anfänglichen Erhitzen verwenden. Speisen garen dann auch auf niedrigeren Stufen weiter. Nutzen Sie die Restwärme und schalten Sie die Kochplatte bereits vor Ende des Kochvorgangs ab.


Strom sparen mit Waschmaschinen

Ihre Waschmaschine sollte immer möglichst voll beladen sein. Für normal verschmutzte Wäsche reicht in der Regel 60 Grad Celsius. Das bringt etwa 30% Energieeinsparung gegenüber dem Waschprogramm mit 95 Grad Celsius.


Strom Sparen mit Wäschetrockner?

Leider verbrauchen Wäschetrockner besonders viel Strom. Billiger und auch umweltfreundlicher ist dagegen das Trocknen von Wäsche im Freien oder auf dem Trockenboden.

Als Trocknungshilfe empfiehlt sich ein 25 Watt-Ventilator, den man zum Trocknen der Wäsche so aufstellt, dass die Luft zwischen den Wäschestücken hindurch streicht und diese bewegt. Dadurch trocknet die Wäsche nicht nur schneller, sondern sie wird auch weicher und glatter.


Verwendung von Glühlampen und Energiesparlampen

Glühlampen geben fast 90% des Stromes in Form von Wärme ab. Leuchtstofflampen haben eine bessere Stromausbeute.

Energiesparlampen - diese so genannten Kompakt-Leuchtstofflampen verbrauchen rund 80% weniger Strom als normale Glühlampen. Es gibt 2 Typen von Kompakt-Leuchtstofflampen:

  • die Warmstarter, die nach dem Einschalten erst mit Verzögerung Licht abgeben und die
  • Kaltstarter, die sofort Licht abgeben, dafür aber schneller verschleißen.
Während Glühlampen meist nur 1.000 Stunden halten, beträgt die Lebensdauer der Energiesparlampen rund 8.000 Stunden. Einige Modelle erreichen 12.000 Stunden und mehr. Bei Billigprodukten rät das Bundesumweltamt jedoch zur Vorsicht, denn hier sei die Lebensdauer zum Teil kaum höher als bei Glühlampen.


Quelle: Bundesumweltamt

Autor: Maxi Schwarz
 
Informationen über die Autorin:

Maxi Schwarz, Diplom-Kauffrau, ist die Gründerin von wohnung-jetzt.de. Sie war viele Jahre bei verschiedenen Immobilienunternehmen in Ost- und Westdeutschland in diversen Funktionen tätig und ist seit 2003 selbständig in der Immobilienwirtschaft in München aktiv.

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