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Fremdwährungskredit – Was ist das?

Hypothekenzinsen ab 1,7 % pro Jahr. Fluch oder Segen?


Nun schon seit Jahren ist die begehrteste Art der Immobilienfinanzierung unserer österreichischen Nachbarn der Fremdwährungskredit (auch Fremdwährungsdarlehen). In Deutschland viele Jahre unbekannt besteht nun auch bei privaten „kleinen“ Baufinanzierungen in Deutschland die Möglichkeit und das steigende Interesse, per Fremdwährungsfinanzierung Haus oder Wohnung billig zu finanzieren oder umzuschulden.
Beim Fremdwährungskredit wird der Kredit in Euro an den Kreditnehmer von der Bank ausgezahlt und zahlt der Kreditnehmer seine Beträge in Euro an die Bank zurück. Das Kreditkonto des Kreditnehmers wird jedoch nicht in Euro, sondern in der fremden Währung, meistens Schweizer Franken oder im Japanischen Yen geführt. Der Kreditnehmer hat also seine Schulden in der jeweiligen Fremdwährung und nicht in Euro.

So kommt der Kreditnehmer in den Genuss sehr günstiger Zinsen weil die Notenbanken von Japan und der Schweiz deren Leitzinsen niedrig halten.
Inklusive dem jährlichen Aufschlag, den die Partnerbank der www.Baufinanzierung-Bayern.de für die Vergabe des Fremdwährungsdarlehens verlangt, erreicht man einen Zinssatz, der oft nur ein Drittel des Zinssatzes eines Eurodarlehens ausmacht (z.B. Japanischen Yen 1,7 % p.a. effektiv)

Da ist es nicht verwunderlich, dass die Fremdwährungskredite heute ¼ aller Kredite Österreichs ausmachen. Bei Baufinanzierungen ist der Anteil viel höher. Laut Aussage des Vorstandes einer großen österreichischen Bank werden zurzeit von 10 Baufinanzierungen 8 (!) in einer fremden Währung ausgereicht.


Tilgung:

Natürlich kann man einen Fremdwährungskredit entweder laufend (monatlich) oder auf einmal (endfällig) am Ende der Laufzeit tilgen. Unser Team von www.Baufinanzierung-Bayern.de, halten bei einem Fremdwährungskredit die endfällige Tilgung für ideal, weil der Kunde durch einen niedrigen Schuldzins und hohe Guthabenszinsen für seine monatliche Ansparung (Anspartilgung) eine Zinsdifferenz zu seinen Gunsten erreicht und am Ende der Laufzeit insgesamt eine kleinere Summe zurückzahlt als er ursprünglich ausgeliehen hat!

So kann ein endfälliges Darlehen z.B. aussehen:
Der Kreditnehmer zahlt während der gesamten Laufzeit von z.B. 25 Jahren nur die Zinsen. Der Zins des Japanischen Yen beträgt seit 1996 unverändert pro Jahr ca. 0,1 %, beim Schweizer Franken schlagen ca. 1,00 % pro Jahr zu Buche.
Der Zins ist die gesamte Kreditlaufzeit von z.B. 25 Jahren fest an den Libor-Satz gebunden.

Libor steht für
London
Inter
Bank
Offered
Rate

und ist der Zinssatz, für den sich die Banken selbst die Fremdwährungen leihen können. Der Libor-Satz wird in London öffentlich notiert und laufend z.B. von der Europäischen Zentralbank (kurz EZB) sowie von fast allen großen Tageszeitungen veröffentlicht.

Zusätzlich zahlt der Kreditnehmer einen Aufschlag von 1,625 % auf den Zins für die Bank während der Laufzeit. Dieser Aufschlag ist für die gesamte Laufzeit fest zwischen dem Kreditnehmer und der kreditgebenden Bank vereinbart. Die kreditgebende Bank kann also zu keiner Zeit im „stillen Kämmerlein“ den Zinssatz frei erfinden sondern ist an den vereinbarten Aufschlag für die gesamte Kreditlaufzeit fix gebunden.

Damit der Kreditbetrag vom Kreditnehmer am Ende der Kreditlaufzeit zurückbezahlt werden kann, muss er monatlich Geld ansparen. Dies tut er in den so genannten Tilgungsträger.

Zum einen braucht die Bank bei der Ansparung größtmögliche Sicherheit dafür, dass der Betrag, der am Ende der Kreditlaufzeit zurückbezahlt werden muss auch wirklich angespart wird. Zum anderen will der Kreditnehmer hohe Zinsen mit dem monatlich abgesparten Geld erwirtschaften. Deshalb kommt hier eigentlich nur eine Geldanlage (Ansparung) bei einem großen, renommierten Versicherungsinstitut in Frage. Wir bei www.Baufinanzierung-Bayern.de favorisieren die großen Rentenversicherungen, welche auch in der jüngeren Vergangenheit durchschnittlich hohe Zinsen um die 6 % pro Jahr erwirtschaftet haben.
Auch bieten die von uns favorisierte österreichischen oder englischen Rentenversicherungen folgende Vorteile:
Die Rentenversicherung hat 100 % Kapitalgarantie und teilweise Gewinngarantie.
Bei der Rentenversicherung kann der Kunde am Laufzeitende entscheiden, ob er das Geld auf einmal ausbezahlt haben will (und damit seinen Kredit auf einmal zurückbezahlt) oder eine Rente erhalten möchte oder gemischt.

Grundsätzlich kann der Kunde bei der Rentenversicherung die Tilgungsraten von der Steuer absetzten, da diese vor dem Fiskus als Altersvorsorgung gilt. (Die Absetzbarkeit von der Einkommensteuer ist abhängig von der individuellen Einkommens- und Steuersituation)
Wenn gleich die Rentenversicherung hohe Zinsen gebracht hat, rechnet www.Baufinanzierung-Bayern.de und unsere Partnerbank aus Sicherheitsgründen nur mit theoretischen 4,5 % Guthabenszinsen für die Ansparung pro Jahr.


Kommen wir nun zur Kursentwicklung und dessen Auswirkung auf den Kredit:

Betrachtet man zum Beispiel den Japanischen Yen seit 1969 fällt folgendes auf:
Der Kurs ist die letzten 37 Jahre immer hin und her gegangen und wird auch in Zukunft hin und hergehen.
Ob der Kurs hin und hergeht, kann dem Kreditnehmer während der Laufzeit von z.B. 25 Jahren relativ egal sein, weil er es so gut wie nicht spürt (nur die Höhe des Zinszahlungsbetrages ändert sich minimal). Aber am Ende der Laufzeit ist der Kurs für Ihn absolut wichtig.
Dann muss der Kunde seine Schulden zurückzahlen und zwar genau zu dem Betrag, wie der Schuldenstand auf Grund des dann aktuellen YEN-Kurses ist.
Jetzt stellt sich natürlich die Frage, wie die Bank und der Kreditnehmer sicher sein können, dass am Ende der Laufzeit genügend Geld angespart ist um die Schulden zurückzuzahlen?
Dafür haben wir bei www.Baufinanzierung-Bayern.de bis zu 5 „Sicherungen“ eingebaut.
Der Kreditnehmer muss zur „Sicherheit“ nicht 100 % des Kreditbetrages sondern 150 % des Kreditbetrages ansparen. Nachweislich hat die von uns empfohlene Rentenversicherung in der jüngeren Vergangenheit hohe Zinsen gebracht. Bei der ersten Sicherung (150%) haben wir aber nur mit 4,5 % pro Jahr vorsichtshalber gerechnet!
Daher sollte die Ansparung für die Tilgung am Ende der Laufzeit die vorhin verlangten 150 % deutlich überschreiten und bei ca. 170 bis über 200 % des Kreditbetrages auslaufen.
Auch spart der Kreditnehmer viel Geld durch die niedrigeren Zinsen des Fremdwährungskredites gegenüber den hohen Zinsen eines Eurokredites (Zinsgewinn). Dieses Geld sollte freiwillig angelegt werden.

Zusätzlich kann der Kreditnehmer den Fremdwährungskredites jederzeit, ganz oder teilweise zurückzahlen (ohne Vorfälligkeitsentschädigung).

Zu guter Letzt hat www.Baufinanzierung-Bayern.de eigens einen „Währungsmanager“ eingestellt. Dieser beobachtet täglich die Entwicklung der großen Weltwirtschaften und Börsenplätze und berät den Kunden, zu welchem Zeitpunkt eine Umstellung in eine andere Kreditwährung sinnvoll oder notwendig ist. Damit eine Währung für die Umstellung als „Zielwährung“ attraktiv ist, muss sie beim Kurs ein Fallpotenzial gegenüber dem Euro bieten. Dies ist nicht nur als Sicherungsinstrument, sondern auch als eine große Chance für den Kreditnehmer zu sehen, da das aktive „Währungsmanagement“ dem Kreditnehmer die Schulden jährlich um 5 bis 12 % (Erfahrungswert seit 1998) reduziert.


   
Autor: Baufinanz Bayern Vermittlung GmbH
 
Informationen über den Autor:


Baufinanz Bayern Vermittlung GmbH

http://www.baufinanzierung-bayern.de/


Baufinanz Bayern Vermittlung GmbH
Hochstr. 4
D-82481 Mittenwald
Tel. 08823-9388-0
Fax 08823-9388-15

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