
Standard-Aufteilung:
Ideal für ein Paar mit klassischer Wohnwand, Buffet und einem Schlafzimmer mit genügend Stauraum.
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Paar mit Home-Office:
Hier bleibt das Schlafzimmer erhalten und der Arbeitsplatz wandert hinter das Regal ins Wohnzimmer.
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Allein erziehend mit Kind:
Aus dem Schlafzimmer wird ein Kinderzimmer, aus dem Wohnzimmer ein Multifunktionsraum.
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Single:
Mit Arbeitsplatz im Schlafraum und abgeteilter Essnische wird der Wohnraum großzügiger.
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Eine Wohnung für vier Lebensmodelle
Unsere Zeit ist einem schnellem Wandel unterworfen. Die Lebensumstände ändern sich oft schlagartig. Der Single findet sein Gegenstück, trennt sich wieder und muss vielleicht ein Kind allein aufziehen. Oder das Paar bleibt zusammen bis ins hohe Alter. Beim Wohnungskauf sollte man solche persönlichen Veränderungen mit einkalkulieren oder zumindest sicherstellen, dass das Objekt an möglichst viele verschiedene Zielgruppen vermietbar ist. Unsere Innenarchitektin Karin Galán zeigt am Beispiel einer gut aufgeteilten 2,5-Zimmer-Wohnung wie Sie mit einfachem Möbel schieben Ihr potenzielles Eigenheim auf vielfältige Möglichkeiten überprüfen können.
Das Paar
Die Standard-Aufteilung weist das optimale Raumprogramm für ein Paar auf, das in der Wohnung nur leben will: Hier genügt ein Schlafzimmer mit großzügiger Schrankwand und Kommode sowie ein Wohn- und Essbereich (Bild 1). Sobald aber einer der beiden öfter zu Hause arbeitet, sollte irgendwo eine Nische für das Home-Office abteilbar sein (Bild 2). Bei unserer Wohnung gelingt dies, indem anstelle von zwei Sofas nur eines mit zwei Sesseln gewählt wird. Der gesamte Wohnbereich rückt zur Schrankwand und gibt Raum frei für einen gut belichteten Arbeitsplatz.
Mutter und Kind
Wird das Wohnzimmer in einen Multifunktionsraum verwandelt, fühlt sich hier sogar ein allein erziehendes Elterteil mit Kind wohl (Bild 3). Aus dem Schlafraum wird das Kinderzimmer. Im Wohnbereich steht ein Sofa und ein Esstisch. In unserem Beispiel arbeitet die Mutter oder der Vater sogar zu Hause und verfügt über einen Schreibtisch mit Blick auf die Terrasse. Dafür wird allerdings auf dem Bettsofa geschlafen. Würde der Arbeitsplatz nicht benötigt, so könnte ein Bett dorthin positioniert werden, wo jetzt der Esstisch steht. Wie bei Bild 2 könnte der Schlafbereich mit einem Raumteiler vom Wohnraum getrennt werden.
Der Single
Den größten Spielraum hat natürlich der Single (Bild 4). Unserem Bewohner ist es wichtig, die Arbeit aussperren zu können, deshalb befindet sich der Schreibtisch im Schlafzimmer. Um einen klaren Wohnraum zu definieren, werden Raumteiler-Regale gestellt, die den Essplatz abteilen. Dabei entsteht ein weiter Wohnbereich. Die Schrankfront rückt an eine andere Wand, sodass die Stirnseite für Dekoration frei wird. Würde man diese Variante weiter verfolgen, so ergäbe sich ein neues Modell: Sogar eine Zweier-WG wäre hier möglich, wenn anstelle der Regale eine Wand eingezogen würde.
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