
Aquarell für die Installation “Oca”
Mit freundlicher Genehmigung von Estudio Campana 2007

Studio Makkink & Bey, Zeichnung für die Installation "Tools for the House Office House" -
mit freundlicher Genehmigung von Prooff.nl

Rendering für die Installation “Living Systems“ -
mit freundlicher Genehmigung von Jerszy Seymour

Zeichnung für die Installation “Inside Colours” -
mit freundlicher Genehmigung von Jongeriuslab, Rotterdam, NL
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MyHome - Sieben Experimente für ein neues Wohnen
Museum einmal anders: in der Ausstellung MyHome gibt das Vitra Design Museum international führenden Designern und Architekten einer jüngeren Generation die Möglichkeit, ihre individuellen Visionen zu verwirklichen. Sie besetzen das Museum mit zukunftsweisenden Installationen und liefern damit zugleich einzigartige Statements zum Design von heute. Die eigens für die Ausstellung geschaffenen und auf die Räume des Museums zugeschnittenen Environments können von den Ausstellungsbesuchern benutzt und somit unmittelbar erfahren werden.
Den Auftakt und Eingang zur Ausstellung markiert eine sinnliche und exotisch anmutende Inszenierung der aus Brasilien stammenden Brüder Fernando und Humberto Campana. Vor dem Museum schaffen sie mit natürlichen Materialien und recycelten Rohstoffen einen neuen Raum als fließenden Übergang zwischen Innen und Außen.
Im Gebäudeinnern lässt der Niederländer Jurgen Bey mit einer fragilen Papierstruktur einen Raum im Raum entstehen. Ein poetisches Environment des Wohnen und Arbeitens, das sich mit den Grenzen zwischen individueller Privatsphäre und Öffentlichkeit auseinandersetzt und für das Bey eigens neue Möbel entworfen hat.
Der Designer Jerszy Seymour hat in der Vorbereitungsphase der Ausstellung in Berlin ein Labor eingerichtet, um dort mit Biokunststoffen zu experimentieren aus denen er sich seine Einrichtungsgegenstände selbst herstellt. Sein Berliner Experiment, das sich über mehrere Wochen erstreckt, wird filmisch dokumentiert und gemeinsam mit dem Testlabor, das zur Eröffnung komplett nach Weil am Rhein transferiert wird, im Vitra Design Museum gezeigt.
Hella Jongerius, wie Jurgen Bey in Rotterdam ansässig, liefert mit ihrer Installation ein anregendes Plädoyer für einen bewußteren Umgang mit Farbe. Sie kreiert eine dreidimensionale Farbpalette, welche die Wirkung von Farben erkundet und die Möglichkeiten auslotet, die sich durch das Gestalten mit Farben ergeben. Farbige Textilien – ständig in Bewegung – schaffen dabei immer wieder neue Farbkonstellationen.
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