
Vorher: Vor dem Umbau wurde dieser Platz als Essbereich genutzt

Grundrisskonzept der Küche

Perspektive

Ansicht vom Wohnraum

Nachher: Blick in die Küche

Nachher: Spülenbereich
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Vorher ein Essplatz, nachher eine Küche
Wie aus einem Essplatz eine Küche wurde und warum, das erklärt unsere Expertin für Freiräume Angelika Bungert-Stüttgen.
Die Spezialistin für Freiräume, Angelika Bungert-Stüttgen stellt ab sofort in lockerer Reihenfolge vor, wie man Wohnräume kreativ so umgestalten kann, dass neue Freiräume entstehen.
Aufgabenstellung:
Eine Familie mit 2 Kindern besitzt eine 3-Zimmer Wohnung, die über ein sehr großes Wohnzimmer mit Essplatz (38 m²) verfügt. Der Familie fehlte das zweite Kinderzimmer.
Idee:
Aus der Küche wird ein Kinderzimmer. Alle Funktionen der Küche werden in das daneben liegende Wohnzimmer verlegt. Anstelle des Essplatzes wird dort die neue Küche eingebaut.
Konzept:
Zuerst wurde mit den Bauherren eine Bedarfsermittlung für Stauraum, Vorräte, Ausführung der Küchengeräte und Nutzung der Küche vorgenommen. Sie diente als Grundlage für die Planung.
Durch die offene Situation zum Wohnzimmer mußte die Küche optisch in den Wohnraum integriert werden.
Als Übergang zwischen Arbeitsbereich und Wohnzimmer fungiert eine Theke. Da eine Küche selten perfekt aufgeräumt ist, dient die Theke somit auch als Sichtschutz.
Im Durchgangsbereich zur Küche wurde ein offenes Regal für Kochbücher eingeplant. Um mehr Stauraum zu generieren und den Übergang zum Wohnzimmer fliessender zu gestalten, steht der Vorratsschrank an der Wohnzimmerwand.
Die Küchenfronten sind im Bereich der Küche lichtgrau, in den Übergangsbereichen in Ahornfurnier mit silberfarbigen, schmalen Streifen ausgeführt.
Da die Bauherren sehr groß sind, wurden fast raumhohe Oberschränke eingeplant. Alle Oberschränke sind mit Unterschrankleuchten zur optimalen Ausleuchtung der Arbeitsplatten versehen.
Als Wandschutz wurden mattierte Glasscheiben eingebaut. Die Arbeitsplatten bestehen aus Naturstein (Labrador Blue Pearl). Die Standorte für alle Küchengeräte wurden vorab besprochen und genügend Steckdosen eingeplant.
Realisierung:
Für den Umbau mussten alle Zuleitungen (Strom/WasserAbwasser) aus der ehemaligen Küche in das Wohnzimmer verzogen werden. Die vorhandene Verbindungstür in die Küche wurde verschlossen.
Der Teppich im Bereich der neuen Küche wurde entfernt und durch einen farblich passenden Linoleumbelag ersetzt.
Die Fensterrahmen wurden weiß gestrichen und die vorhandene Fensterbank durch eine Natursteinfensterbank in Labrador Blue Pearl ersetzt.
Fazit:
Dieser große Umbau ermöglichte der Familie weiterhin in der Wohnung bleiben zu können.
Die neue Küche verfügt nun über mehr Stauraum als vorher und fügt sich zudem harmonisch in das Wohnzimmer ein.
Dank einer detaillierten Planung entstand eine Küchenkonzeption, mit der sich die Bauherren in verschiedenen Küchenstudios vergleichbare Angebote erstellen lassen konnten und so, trotz Planungshonorar Geld sparen konnten.
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