Worauf sollte man bei der Mietkaution achten?
Tipps für Mieter: Worauf sollte man bei der Mietkaution achten?
Wer eine Wohnung als Mieter bezieht, der muss in aller Regel eine Mietsicherheit hinterlegen. Dies dient dem einfachen Zweck, den Vermieter für eventuelle Beschädigungen am Mietobjekt oder für nicht gezahlte Mieten abzusichern. In vielen Fällen erlebt man jedoch, dass die Vermieter nach wie vor von ihren Mietern ein Sparbuch mit bis zu 5 Nettokaltmieten fordern. Dies ist jedoch schon lange nicht mehr rechtens - Zeit, einmal ausführlich über dieses Thema zu reden.
Mietsicherheit: Das klassische Sparbuch hat ausgedient
Wer heute eine Mietkaution hinterlegen muss, der sollte sich als Erstes bewusst darüber werden, dass ein klassisches Sparbuch nicht mehr die geeignete Form der Anlage einer Mietkaution ist. Auf der einen Seite bringt ein Sparbuch nämlich nur ca. 1% Zinsen, was bei einer Inflation von ca. 3% also dafür sorgt, dass das Geld faktisch weniger wird, auf der anderen Seite erhält der Vermieter bei einem Sparbuch nämlich schlicht zu viel Macht. So könnte der Vermieter mit einem Sparbuch einfach zur jeweiligen Bank gehen und das ganze Geld vom Konto abheben - ein großes Risiko für den Mieter.
Das Mietkautionskonto
In der heutigen Zeit ist es wesentlich sinnvoll, ein sogenanntes Mietkautionskonto abzuschließen. Hier wird das Geld zwar auch auf eine Art Sparkonto eingezahlt, der Vermieter bekommt dieses Konto aber lediglich verpfändet und erhält keinen direkten Kontozugriff. Hat der Vermieter nun berechtigte Ansprüche, so kann er diese gegenüber der Bank kundtun und diese wird den Inhaber des Sparbuchs anschreiben. Als Mieter hat man nun bis zu 4 Wochen Zeit, auf die Vorwürfe zu reagieren - erst dann wird das Geld an den Vermieter ausgezahlt.
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