Objektdaten
Objektbeschreibung
"Kaufen in einer Wachstumsregion" ist Unsinn, weil in Deutschland außer bei Rüstung gerade alles schrumpft?Nein, ist kein Unsinn, denn im Dresdner Norden wächst was und das hat nicht viel mit Rüstung zu tun, sondern vor allem mit Geologie: Im Untergrund der Oberlausitz gibt es mächtige Granitblöcke und wegen ihrer Schwingungsarmut senkt das z.B. in der Mikroelektronik die Baukosten. Deshalb ist Dresden heute der wichtigste Mikroelektronik-Standort Europas - am Westrand der Lausitzer Platte. Unternehmen wie Infineon, GlobalFoundries, Bosch und TSMC haben es begriffen und sich angesiedelt. Und sie wachsen unaufhaltsam, übrigens ebenso in Breslau - am Ostrand dieser Granitplatte auf schlesischem Granit. Schwingungsarmer Boden ist aber auch für andere Branchen interessant, jüngstes Beispiel ist die Ansiedlung des Deutschen Zentrums für Astrophysik (DZA). 1,2 Milliarden Euro werden dafür investiert und im Raum Görlitz/Bautzen entstehen 1.000 neue Arbeitsplätze.Für die Mikroelektronik entdeckt hat die Lausitzer Platte der Physiker Prof. Dr. Werner Hartmann (1912 -1988). Er wusste: Die extreme Schwingungsarmut des Bodens und der Fundamente ist bei der Halbleiterfertigung essenziell, um mikroskopische Strukturgrößen im Nanometerbereich fehlerfrei auf Wafer zu belichten und Beschädigungen an hochempfindlichen Produktionsanlagen zu verhindern. 1961 wurde deshalb die von ihm geleitete "Arbeitsstelle für Molekularelektronik" (AME) in Dresden und nicht irgendwo anders gegründet. 1974 beschäftigte AME knapp 1.000 Wissenschaftler.Aktuell investieren die Mikroelektronikbranche und ihre Zulieferer in Dresden mehr als 20 Milliarden Euro, etwa 27.000 Arbeitsplätze werden entstehen.Von Radeburg ist man mit dem Auto in zehn Minuten bei den neuen Mikroelektronikwerken, der Bus braucht etwa zwanzig Minuten.Jetzt wissen Sie, warum sich der Erwerb dieser Immobilie mit drei Wohnungen und einem gut besuchten SB-Restaurant lohnt.Risiko? Null!Wir freuen uns auf Sie!Nichts Passendes dabei?
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