Objektdaten
Objektbeschreibung
Der Rohbau des Hauses wurde im Jahre 2013 errichtet - die Tragkonstruktion, Rohböden,Wände und das Dach sind einschl. der Spenglerarbeiten und den Fenstern und Außentürefertiggestellt (Fertigstellungsgrad ca. 60%).In der Zwischenzeit hat der Hauseigentümer schon mit dem Ausbau begonnen - die Außendämmung mit Lärchenschalung wurdenmontiert; innen die Ausfachungen mit Lehmsteinen ausgemauert (in Teilen) und Teile derLehmbauplatten angebracht. Ein Teil der weiter benötigten Baumaterialien ist schon vor Ort.Zum Ist-Zustand des Hauses:Die kompromisslose Öko-Bauweise des Biolehmhauses bedeutet, dass überall ausschließlichnaturreine Roh-Baustoffe (baubiologische Materialien) eingesetzt wurden. Vorwiegend sinddiese: Lehm, Vollholz und Hanf.Der Nachbarhaushälfte angeglichen, wurde auf einen Keller bewusst verzichtet und dieGründung des Hauses auf das notwendigste an Stahlbeton reduziert. Hierbei kamen Streifenfundamente zur Ausführung. Gleichzeitig wurde bereits der Mehrspartenanschluss, ein Erdungsband für den Blitzableiter und die Abwasserrohre für den Kanal angebracht.Um eine permanente Unterlüftung zwischen dem aufgeschütteten Kies des Fundaments undder Bodenplatte aus 10cm Massivholz des Hauses zu gewährleisten, sind an der Nord- undSüdseite des Fundaments runde Aussparungen freigelassen, die über dem Boden mit einemabgewinkelten Rohr mit Lamellen abgedeckt sind und für eine gezielte und kontrollierte,"sanfte" Unterlüftung des "Kriechkellers" sorgen (Kondensatschutz).Ein Sickerschacht, der mit dem Kanal verbunden ist, war seitens der Stadt vorgeschrieben. Er weist ein Stauvolumen von ca. 6 cbm auf und dieses kann zur Gartenbewässerungverwendet werden.Ein Kalfaterband (Fugenband) dichtet zwischen dem Fundament und der 10 cm starken Brettstapeldecke ab. Darauf wurden die Holzständerfertigteile - einer Holzrahmenkonstruktion aus 6/12cm starken Riegeln und einer Diagonalschalung aus 24mm sägerauen Brettern - verschraubt. Zur Nachbarhaushälfte wurde aus brandschutztechnischen Gründen mit einer 5cm starken Glasfasermatte abgedichtet. Aus statischen Gründen mussten die Fertigteile teilweise mit Fermacellplatten beplankt werden.Die Außenwände haben auf beiden Seiten Kammern mit einer Tiefe von 12 cm und einer Breite von 60 cm. Nach außen hin sind diese mit Hanf isoliert und mit einer sog. Keilspundschalung aus Lärchenholz verkleidet. Die vorhandene Keilspundschalung weist starke Beschädigungen durch einen Hagelschaden auf und muss erneuert werden.Nach innen wurden die Kammern der Holzrahmenwand mit Lehmziegel und Lehm ausgemauert.Die Decken bzw. die Dachschrägen sind aus 8 bis 10cm Brettstapelvollholz in Sichtqualität ausgeführt worden. Vor dem Dach wurde noch der Eternit-Kamin (einzügig) in die Aussparung per Kran eingelassen. Zusätzlich wurde eine isolierte Doppelleitung aus Edelstahlwellrohren mit Fühlerkabel für eine mögliche thermische Solaranlage vorgerüstet.Die Anschlüsse befinden sich im Technikraum und oben im Dach nahe dem Kamin.Auch die Zwischenräume der Sparren im Dachaufbau wurden mit Hanffasern isoliert und mitdiffusionsoffenem Papier hinterlegt.Die Spenglerarbeiten bestanden aus dem Verkleiden des Kamins und das Anbringen der Dachrinnen mit Fallrohren. Ebenfalls verzinkt ist die Abdichtung und Verkleidung zum Nachbargebäude.Die hochwertigen 2-fach mit Isolierglas, verglasten Fenster bzw. die Haustüre sind ausMassivholz von der Firma Pax.Die Provision bezieht sich nur auf das Grundstück mit Haus!Nichts Passendes dabei?
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