Späthistoristische Villa aus dem Jahr 1906 – Albert Soemmering | meroplan Immobilien GmbH

Kaufpreis 1 €
Zimmer 8
Größe 232 m²
99423 Weimar

Objektdaten

Veröffentlicht am: 15. Juli 2026
Energieausweis: Liegt bei der Besichtigung vor
  • Objektbeschreibung

    OBJEKTBESCHREIBUNG // DETAILS Im Auftrag der Eigentümergemeinschaft haben wir die Möglichkeit, Ihnen dieses Einzeldenkmal (Villa) in Weimars Westvorstadt zum Kauf anbieten zu können. Das späthistoristische Objekt stammt aus dem Verwaltungsbestand der Dietz Hausverwaltung GmbH und darf als äußerst gepflegt und ordentlich dokumentiert beworben werden. Der IST-Zustand ist mit 2* zu bewerten. Potetielle Kaufinteressenten:innen wird dieses Objekt auf dem ersten Blick/Eindruck überzeugen. Wir garantieren volle Transparenz und bedanken uns bereits jetzt für Ihr entgegengebrachtes Vertrauen. Je nach Bewertung der einzeln Räumlichkeiten in Kellergeschoss bzw. Dachgeschoss, ist die Wohnfläche nach WoFIV zwischen 256m² und 232m² zu berechnen. Das Objekt verfügt über 2 Bäder zzgl. Gäste-WC auf jeder Wohnetage. Weitere Details zu Ausstattungsmerkmalen, Sanierungen und Investitionen der letzten 30 Jahre, erfolgen in einem persönlichen Gespräch und/oder auf individuelle Anfrage. Die Wilhelm-Külz-Straße trug von 1903 bis zu ihrer Umbenennung im Jahr 1948 den Namen Südstraße. Diese zweigeschossige Villa wurde 1906/07 durch den Maurermeister und Bauunternehmer Albert Soemmering nach eigenem Entwurf errichtet. Sie befindet sich auf einem abschüssigen, durch einen Eisengitterzaun begrenzten Grundstück oberhalb der befahrenen Straße. Die Hanglage bedingt, dass das Gebäude als ein dreigeschossiges erscheint, weil der Keller als Vollgeschoss in Erscheinung tritt. Der Baukörper ist durch eine differenzierte Massengliederung charakterisiert. Im östlichen durch einen Schildgiebel abgeschlossenen Wandfeld der Straßenfassade befindet sich im Erdgeschoss eine polygonale Veranda und ein Austritt im Obergeschoss. Westlich davon schließt sich eine Loggia an. An der Nordwestecke erhebt sich ein Anbau mit geschweifter Schieferhaube. So ergibt sich ein malerischer Gesamteindruck (Siehe Bilder als Anlage), der durch die materialeigene Polychromie noch verstärkt wird, so durch die Sohlbänke, die Fensterstürze und Giebelkanten, die aus rotem Berkaer Sandstein bestehen, die Fachwerkelemente, die Schieferdächer der Dachaufbauten und das Ziegeldach des Hauptgebäudes, welche sich von den hellen Putzflächen abheben. Auch die unterschiedlich geformten Fenster leisten zur Entstehung des Gesamteindruckes ihren Beitrag. Die bauzeitliche Raumstruktur und die Ausstattung blieben unverändert. Zur Ausstattung gehören u. a. sämtliche Türen, die zweiläufige Podesttreppe mit Stabgeländer und die Bleiglasfenster im Treppenhaus. Das Erkerzimmer im Dachgeschoss mit Podest, Wandbank, Raumteiler und Bleiglasfenstern ist eine Besonderheit. Bereits 1911 stand die Villa erstmals zum Verkauf. Im Weimarer Adressbuch von 1912 findet sich Eigentümer Dr. phil. Graefe in Wiesbaden eingetragen. Als eingetragener Bewohner ist hier der Landrichter Sichardt vermerkt. Möglicherweise folgen Sie als neue Eigentümer im Jahre 2026. (Einzelnachweise und Quelltext: Kulturdenkmale in Thüringen, Bd. 4,2: Stadt Weimar, herausgegeben vom Thüringischen Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie 2009, sowie Wikipedia)
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