Objektbeschreibung
Das zum Verkauf stehende Plangebiet verfügt über 10.339 m² und ist aktuell bereits im Bestand bebaut. Nördlich des Plangebiets befindet sich ein Forst mit Naturschutz- und Landschaftsschutzgebieten, südlich grenzt dieses an eine Ein- und Ausfallstraße mit Blick auf einen Baggersee, östlich schließt das Plangebiet an Gebieten der Naherholung an und westlich an ein Gewerbegebiet mit Hotel, Kleingewerbe, Lager- und Produktionshallen. Das Zentrum liegt ca. 2,7 km südwestlich des Gebiets.
Die Eigentümer haben in Abstimmung mit dem Stadtplanungsamt Monheim einen ersten städtebaulichen Entwurf erstellen lassen. Der Entwurf sieht eine städtebauliche Entwicklung in Form von zwei Höfen vor.
+ Der westlich gelegene Hof schließt an gewerblichen Nutzungen an. Dieser Hof beinhaltet Büros und andere kleingewerbliche Nutzungen und nimmt auf diese Weise Bezug zum Bestand.
+ Die östliche Hofstruktur ist wohnbaulich geprägt und arrondiert die angrenzende, teilweise eingeschossige Wohnbebauung.
Mit diesem Entwurf werden ca. 75 Wohneinheiten erreicht. Die BFG Wohnen beträgt ca. 7.513 m² und die BFG Büronutzung beläuft sich auf ca. 7.240 m².
Die Unterbringung des ruhenden Verkehrs ist in Tiefgaragen wünschenswert. Geplant ist die Erschließung des gewerblichen Hofs über eine Tiefgarage, die an einem Wendehammer anschließt. Die Erschließung des Wohnhofes ist geplant über eine Tiefgarage von der Ein- und Ausfallstraße. Durch nachhaltige Mobilitätsangebote kann der Stellplatzbedarf reduziert werden. Sonst gilt der Stellplatzschlüssel des Stadt Monheim. Eine Bushaltestelle befindet sich direkt am Plangebiet und verknüpft das Gebiet mit der Monheimer Innenstadt, dem Busbahnhof und den in unmittelbarer Nähe gelegenen S-Bahnhof Langenfeld (ca. 2,1 km).
Der geltende Regionalplan (RPD) Düsseldorf stellt das Plangebiet als Allgemeinen Siedlungsbereich (ASB) dar. Die angestrebte wohnbauliche Entwicklung kann somit aus der Regionalplanung entwickelt werden. Im Flächennutzungsplan wird das Gebiet als Wohnbaufläche dargestellt. Zur Ein- und Ausfallstraße hin sind Vorkehrungen zum Schallschutz zu treffen. Ein Bereich ist als Altlastenverdachtsfläche gekennzeichnet. Östlich des Hotels und nördlich der bestehenden Bebauung befindet sich ein Grünzug.
Die Höfe erhalten durch eine Grünachse in der Mitte des Gebiets eine Verknüpfung zum Forst. Gestaltete Innenhöfe und begrünte Dächer sollen dem Gebiet einen grünen Charakter geben und die Aufenthaltsqualität stärken.
Auf der Grundlage des städtebaulichen Konzeptes ist im weiteren Verlauf in Abstimmung mit der Stadt Monheim ein Bebauungsplan aufzustellen. Die Fortführung des Projekts in Bezug auf die Bauleitplanung und die noch zu erstellenden Gutachten erfolgt durch den späteren Investor. Die weiteren Kosten für die Verfahrens-, Planer- und Gutachterkosten sowie den Abriss der vorhandenen Aufbauten sind vom Investor zu tragen. Die Stadt Monheim hat die Rechtskraft des Bebauungsplans in 14 Monaten nach Bekanntgabe des Käufers bestätigt.
Die Kommunikation mit dem Stadtplanungsamt Monheim erfolgt über unsere Firma und das Planungsbüro für Stadtentwicklung.
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