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Trinkwasseraufbereitungsanlage

Kurz erklärt

Eine Trinkwasseraufbereitungsanlage bereitet Wasser so auf, dass es die Anforderungen der Trinkwasserverordnung erfüllt.

Eine Trinkwasseraufbereitungsanlage bereitet Wasser so auf, dass es die Anforderungen der Trinkwasserverordnung erfüllt. Im öffentlichen Netz übernehmen das die Wasserwerke; im Gebäude geht es meist um Nachbehandlung — Enthärtung, Filterung, Entkeimung.

Die häufigsten Anlagen im Wohngebäude:

  • Enthärtungsanlagen gegen Kalk (hartes Wasser) — sie schützen Leitungen und Geräte, sind aber kein Muss und müssen gewartet werden, sonst verkeimen sie selbst.
  • Filteranlagen gegen Partikel, teils gegen Schwermetalle.
  • Entkeimung (UV, thermisch, chemisch) — vor allem bei Legionellenbefall.

Der wichtigste Grundsatz — und der häufigste Fehler: Eine Aufbereitungsanlage kann die Wasserqualität nicht nur verbessern, sondern auch verschlechtern. Schlecht gewartete Enthärter, Filter und Leitungen werden selbst zur Keimquelle. Jede Anlage im Trinkwassernetz unterliegt deshalb der Trinkwasserverordnung und ist regelmäßig zu warten und zu prüfen. Wer eine Anlage einbaut und dann vergisst, hat das Problem verschärft statt gelöst.

Für Eigentümer und Vermieter: Vor dem Einbau prüfen, ob die Anlage überhaupt nötig ist — oft ist sie es nicht. Wird eingebaut, gehört die Wartung in einen festen Turnus und die Anlage in die Betrachtung bei der Legionellenprüfung.

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