Kaufpreis 690.000 €
Zimmer 8
91207 Lauf a.d. Pegnitz
Größe 400 m2
Objektdaten
Veröffentlicht am: 25. Januar 2026
Energieausweis: Liegt bei der Besichtigung vor
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Objektbeschreibung
Objekt
Eine Mühle an dieser Stelle ist erstmals 1434 nachweisbar.Nach dem 1. Markgrafenkrieg - um 1554 - wurde eine Sägeeinrichtung hinzugefügt. Im Jahr 1605 erwarben die Nürnberger Stefan Geiger und Sebastian Müller die Mühle - die drei Jahre zuvor teilweise abgebrannt war - und errichteten einen Neubau.Neben dem Müllerhandwerk wurde auch ein landwirtschaftlicher Betrieb (unter anderem Hopfen-Anbau) geführt; seit 1750 gehörte ein Branntweinbrennrecht zum Anwesen.Es gibt mehrere Bauphasen:Bauphase 1: Die ältesten Teile gehen auf einen Neubau um 1606 zurück. Das Mühlengebäude wurde anstelle eines kleineren Vorgängerbaus errichtet. Damals wurde die heute noch weitgehend vorhandene Aufteilung der ErdgeschossGrundfläche angelegt. Die Umsetzung der Grundflächenaufteilung wurde im Bereich der Wohnräume an der Ostseite - im Vergleich zur ursprünglichen Planung - leicht abgeändert.Außerhalb des Mühlenraumes wurden zwei Wasserräder unmittelbar an der Nordseite neu platziert. Das westlich am Hang gelegene, bereits vorhandene Wasserrad des Vorgängerbaus - die sogenannte Obermühle - wurde in das neue Gerinnesystem integriert.In den historischen Neubau-Plänen ist nur die Sägemühle nördlich des Mühlenraumes hinsichtlich ihrer Funktion bezeichnet.Die Balken-Decken über den Wohnräumen im Erd- und Obergeschoss waren mit Lehmfüllungen versehenBauphase 2 um 1750Im Mühlenraum wurde die heute vorhandene Säule eingebaut. Dies geschah in Zusammenhang mit dem Neubau der Scheune, die im gleichen Jahr errichtet wurde.Bauphase 3 um 1817In dieser Bauphase erhielt der Mühlenbau seine heutige Kubatur und Fenstereinteilung. Die Fachwerk-Außenwände wurden - mit Ausnahme der Nordwand - durch Sandstein-Quadermauerwerk ersetzt. Die Nordwand wurde in Fachwerkbauweise errichtet.Das gesamte Gebäude wurde um ca. 0,6 Meter erhöht. Dafür wurden auf die Rähmbalken der Fachwerk-Innenwände aus Bauphase 1 kurze Ständer gestellt und mit neuen Rähmbalken versehen. Teile des Dachwerks und der Fachwerkwände in der östlichen Dachhälfte wurden beim Neubau des Daches wiederverwendet. An den Fachwerkwänden wurde - vorbereitend für die Zweitverwendung - ein neues System an Abbundzeichen aufgebracht. Die Wohnräume am östlichen Ende des Obergeschosses wurden mit Bohlen-Balkendecken ausgestattet. Bauphase 4 um 1844Die Südwand des Mühlenraumes wurde in der westlichen Hälfte vom Boden bis zum Rähm im Obergeschoss erneuert. Wahrscheinlich war das Fachwerk durch Feuchtigkeitseintrag geschädigt, der durch die Nutzung als Stall hervorgerufen wurde. Vermutlich wurde in diesem Zusammenhang die heutige Treppe zwischen Erd- und Obergeschoss eingebaut, und die Westwand des Vorplatzes im Erdgeschoss wurde um die Treppenbreite nach Westen verlegt.Umbauten in der 1. Hälfte des 20. JahrhundertsUm 1909 wurde die südöstliche Dachkammer durch den Einbau einer separaten Treppe, die vom Erd- bis in das1. Dachgeschoss reicht, erschlossen. Die Nordwand der Stube im Erdgeschoss (südöstlicher Eckraum) wurde neu errichtet. Die Balken-Decken mit Lehmfüllung in der Stube und in der westlich angrenzenden Küche wurden überputzt. Das Wasserrad wurde enfernt.Umbauten in der 2. Hälfte des 20. JahrhundertsIn der Küche und dem Raum darüber wurde um 1951 der ursprüngliche sog. Deutsche Kamin durch den heute vorhandenen Kamin ersetzt.Im Raum westlich des Erdgeschoss-Vorplatzes wurde 1965 ein Kamin eingebaut und eine Trennwand abgebrochen. Die Nordwand des Erdgeschoss-Vorplatzes wurde erneuert. Die Wände des neu geschaffenen Raums in der Südwestecke des Erdgeschosses wurden mit Vormauerungen versehen und mit einem extrem harten Zementmörtel verputzt.
Aufteilung
es sind nur reine Bruttogrundflächenangaben (BGF) möglich:Erdgeschoß ca. 220 m² Wfl.Obergeschoß ca. 220 m² Wfl.Dachgeschoß ca. 146 m² Wfl.Scheune ca. 200 m² Nfl.
So funktioniert es
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