Baubiologie ist ein wissenschaftliches Feld, das sich damit beschäftigt, wie Bauwerke gesundheitsfördernd und umweltverträglich gestaltet werden können. Diese Disziplin kombiniert biologische Erkenntnisse mit architektonischen Praktiken, um die Qualität von Gebäuden zu verbessern. Sie zielt darauf ab, dass Wohn- und Arbeitsräume den Bewohnern so gut wie möglich gesund sind.
Ein wesentlicher Aspekt der Baubiologie ist das Vermeiden von Schadstoffen in Baustoffen und Möbeln, die negative Auswirkungen auf Gesundheit und Wohlbefinden haben können. Dies beinhaltet Materialien ohne giftige Zusatzstoffe wie Formaldehyd oder PVC. Ein gesunder Bau berücksichtigt zudem die optimale Licht- und Luftversorgung sowie eine feuchte Belastungsregelung, um Schimmelbildung zu verhindern.
Für Mieter, Käufer und Vermieter ist es wichtig, sich mit den Grundsätzen der Baubiologie auseinanderzusetzen. Sie können auf Baubewertungen für gesunde Bauten wie das Baubiologische Zertifikat oder die Gütesiegel nach DIN SPEC 31041 und 826/954 verweisen, um sicherzustellen, dass eine Immobilie gesundheitsfördernd ausgeführt ist.
