In der Immobilienbranche bezieht sich das Wort „Etage“ auf eine horizontale Ebene in einem Mehrfamilienhaus oder Hochhaus. Es ist üblich, die Etagen vom Erdgeschoss aus zu zählen, sodass das erste Stockwerk als erste Etage und das darüberliegende Stockwerk als zweite Etage bezeichnet wird.
Häuser mit bis zu acht Etagen werden in der Regel als Wohnanlagen oder Mehrfamilienhäuser bezeichnet. Gebäude mit mehr als acht Etagen gelten im Allgemeinen als Hochhäuser. Die Etagen sind durch Treppen oder Fahrstühle miteinander verbunden.
Es gibt einige Abweichungen zur Etagezählung, wie das Souterrain und das Hochparterre. Das Souterrain befindet sich unterhalb des Erdgeschosses und dient oft als Lagerraum oder technische Ausstattung. Im Gegensatz dazu liegt das Hochparterre oberhalb des normalen Erdgeschosses und wird häufig als nobles Eingangsebene für Wohnungen genutzt.
Für Mieter, Käufer und Vermieter ist es wichtig zu beachten, dass die Lage der Etage Einfluss auf den Bezugsniveau hat. Obere Etagen sind meist wärmer im Sommer und kälter im Winter als untere Etagen. Wohnungen im Hochparterre profitieren oft von zusätzlicher Sonneneinstrahlung und einer höheren Sichtbarkeit, während das Souterrain eine günstigere Miete erlaubt, aber weniger natürliches Licht erhält.
