Objektdaten
Objektbeschreibung
Drei wichtige Dinge vorweg:Bitte rufen Sie nicht bei uns an, bevor Sie das Kontaktformular ausgefüllt abgesandt haben.Ein Betreten des Grundstückes ohne vorherige Terminabsprachen ist seitens der Verkäufer explizit unerwünscht.Eine Innenbesichtigung ist ohne vorherigen Finanzierungsnachweis nicht möglich.-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------Historisches Denkmal par excellenceVier-Seiten-Fachwerkhof am Solling4.800 qm direkt am Rehbach: Idylle für Mensch und TierIm Nordwesten von Göttingen gibt es sie: Diese versteckten Dörfer, in denen das Landleben noch so beschaffen ist, wie man es sich vorstellt. Nach nur 30 Fahrminuten ist man von Göttingen aus schon angekommen. Im Süden liegt der Bramwald, im Norden ruht die Artenvielfalt des Naturparks Solling-Vogler. Hier sagen sich Luchs, Rotfuchs und Schwarzstorch gute Nacht. Und mittendrin befindet sich Bollensen, eine kleine Gemeinde mit etwa 460 Einwohnern. Eigentlich ist es auch nur ein Ortsteil der nahen Stadt Uslar mit ihren 14.000 Einwohnern. Hier werden Fachwerkträume wahrIm historischen Ortskern von Bollensen zeigt sich eine andere essenzielle Zutat, die das Landleben erst so faszinierend macht. Gemeint ist natürlich ein Bauernhof, der aus dem Bilderbuch stammen könnte. Dieses Anwesen ist ein weitläufiger Vier-Seiten-Hof mit feinsten Fachwerk-Elemente, die man so nur noch selten findet.4.800 voll erschlossenes Grundstück, 2 Wohnhäuser mit etwa 360 Quadratmetern Wohnfläche, riesige Wirtschaftsgebäude, ein eigener Garten und noch vieles mehr zum Entdecken - all das wartet nur darauf, zum neuen Zuhause zu werden.Ein gutes Stück HofhistorieKein historischer Bauernhof ist in einem Stück geplant und erschaffen worden. Vielmehr kann man es als einen wachsenden Organismus betrachten, der einen Ursprung hat und sich weiterentwickelt. So ließ sich das Ehepaar Ludwig Ruwisch und Louise Hilken 1773 das erste Wohn- und Wirtschaftsgebäude als zweistöckigen, teilunterkellerten Fachwerkbau mit zwei Querdurchfahrten errichten. Fast 100 Jahre später wurde das zweite Wohn- und Wirtschaftsgebäude errichtet. Das Ehepaar Wilhelm Kirchner und Wilhelmine Jahns wünschte sich den Bau als regional typisches Querdielenhaus. 1869 wurden diese Arbeiten abgeschlossen.Die Scheune wurde 1839 als zweistöckiger Fachwerkbau vom Ehepaar Georg Friedrich Kirchner und Johanne Charlotte Kirchner errichtet. Das Speichergebäude wurde um 1825 im östlichen Bereich des Hofs errichtet und 1848 von Georg Friedrich Kirchner in den Hofraum hinein erweitert. Die jeweiligen Jahreszahlen sind dokumentiert und heute an den vier Gebäuden als verzierte Inschriften in den Holzbalken sichtbar.Die beiden Wohnwirtschaftsgebäude sind als Einzelbaudenkmale gem. § 3 (2) des Niedersächsischen Denkmalschutzgesetzes innerhalb einer Gruppe von baulichen Anlagen ausgewiesen. Das Speichergebäude mit Keller und die Scheune sind gem. § 3 (3) NDSchG als Teil einer Gruppe baulicher Anlagen (Ensembleschutz) ausgewiesen.Im Herzen des HofesWer hier wohnt, weiß die Zeugen der Geschichte schnell zu schätzen. Dazu gehört nicht nur das Fachwerk, sondern auch alte Pflaster, die urige Ausstattung, die alten Türen und die vielen Rückzugsorte. Alles strahlt eine erhabene Ruhe aus, die nichts erschüttern kann. Damals wie heute ist der riesige Innenhof ein Ort, der alles miteinander verbindet. Hier gibt es viel Platz zum Beisammensein, zum Feiern und für das tägliche Hofleben.Ähnliche Angebote
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