Energiesparlampen

Energiesparen mit Lampen

Gerade in der Winterzeit fällt es einem auf: dunkle oder unzureichend beleuchtete Wohnungen. Das drückt aufs Gemüt. Die Lösung: mehr Licht. Das ist sogar wissenschaftlich erforscht. Licht wirkt sich positiv auf Depressionen und Demenz aus. Daher kann man sich durch den Kauf einer neuen Lampe selbst ein gutes Geschenk machen. Aber spätestens bei der Wahl des passenden Leuchtmittels wird’s schwierig.

Frau mit LED-Leuchte © fotolia / Falko Matte

 

Grundwissen Energiesparlampen – kurz und kompakt zusammengestellt:

Weil die alten Glühbirnen nicht mehr eingesetzt werden dürfen und damit aus den Supermarktregalen verschwinden, kommen jetzt die Energiesparlampen flächendeckend zum Einsatz. Doch nicht jeder kommt damit zurecht, denn das Licht der Energiesparer wird oft als zu kalt und unfreundlich empfunden. Wie wähle ich die passende Leuchte für welchen Zweck aus? wohnung-jetzt.de gibt Hilfestellung für die Wahl der passenden Energiespar-Leuchte:

Diese Kennzahlen bringen Licht ins Dunkel:

Watt: Je höher die Watt-Zahl, desto mehr Strom verbraucht die Leuchte. Bei Energiesparlampen sagt die Watt-Zahl nur wenig über die Leuchtkraft aus.

Lumen: Die abgegebene Lichtmenge wird in Lumen ausgedrückt. Für viel Helligkeit sollte man auf eine hohe Lumenzahl auf der Verpackung achten. Je höher die Lumenzahl, desto höher ist jedoch auch der Stromverbrauch. Tipp: als Umrechnungsfaktor kann man den Faktor 10 verwenden, um Lumen in Watt Umzurechnen. Danach entsprechen 600 Lumen etwa 60 Watt.

Kelvin: Mit Kelvin wird die Farbtemperatur angegeben. Kelvin steht für Lichtwärme. Je höher der Kelvin-Wert, desto gemütlicher das Licht. So sollten Tageslichtlampen mit 6.000 bis 6.500 Kelvin in Kellern, Fluren oder Arbeitsräumen eingesetzt werden, denn sie verströmen ein kaltes Tageslicht. Lampen mit der Bezeichnung „ww“ für warm-white stehen für eine warme Lichtfarbe, die in Wohnräumen einsetzbar ist. Dies wird bei Kelvinzahlen um 2.000 – 3.000 erreicht.

ww: Abkürzung auf der Verpackung, steht für „warm-white“, ein als angenehm empfundener warmer Lichtton.
Wahl der passenden Lampe: LED , Kompaktleuchtstofflampe oder doch Halogenlampe?

Es kommt darauf an, wo die Lampe zum Einsatz kommt:

Im Flur/Treppenraum sollte man Lampen wählen, die schnell hell werden und die sehr schaltfest sind, die man also oft und in kurzen Abständen an- und ausschalten kann.

In Wohnräumen sollte man LED- oder Kompaktleuchtstofflampen verwenden. Diese sind zwar teurer als die Halogenlampen, bieten jedoch in Räumen, in denen lange Licht benötigt wird, auch das höchste Energieeinsparpotential.

Im Kinderzimmer sollte man der Sicherheit wegen nur quecksilberfreie Produkte verwenden, also LED oder Halogenlampen.

Preis/Leistungsverhältnis der Leuchten:

Die Stiftung Warentest hat im September 2011 einen Lampentest veröffentlicht. Danach sind die teureren Lampen auch die qualitativ besseren. Aber einige günstige Kompakt-leuchtstofflampen konnten den Testern zufolge ebenfalls gute Ergebnisse erzielen. Dazu gehörten Lampen der Marke Osram, Duluxstar, Go on! von Hagebaumarkt und Philips.

Wo steckt Quecksilber drin und wie gefährlich ist es?

Bei LED- und Halogenlampen kann man unbesorgt sein, denn sie enthalten kein Quecksilber. Die Kompaktleuchtstofflampen werden mit wenigen Milligramm Flüssigquecksilber hergestellt. Jedoch ist diese Menge unbedenklich. Sollte eine Kompaktleuchtstofflampe zerbrechen, kehrt man die Bruchstücke sorgfältig zusammen oder saugt sie in einen Beutel. Den Müll sollte man sofort entsorgen. Ebenfalls gleich den Raum gut lüften, so dass eventuell ausgetretene Dämpfe ausgelüftet werden.

Ökobilanz der Leuchten:

Bei der Herstellung von LED- und Kompaktleuchtstofflampen ist deutlich umweltfreundlicher, als die Produktion von Halogenlampen. Grundsätzlich sollte man daher den Einsatz der LED-Leuchten und der Kompaktleuchtstofflampen bevorzugen.
Weitere nützlicheTipps und Informationen rund um die Energiesparlampen findet ihr auf den Internet Seiten der Stiftung Warentest.