Ratgeber Wohnungssuche für Studenten

Wie Online und Offline Suche gemeinsam schneller zum Erfolg führen!

Die Suche nach einer neuen Wohnung ist für Studenten nicht zuletzt wegen ihrem knappen Budget oft ein schwieriges Unterfangen. Der Markt für günstige Wohnungen ist in Teilen Deutschlands und auch in Teilen Europas stark umkämpft. Während die Mieten in Top Wohnlagen deutlich steigen, gibt es Randbezirke und Wohnlagen, die weniger stark gefragt sind. Dennoch ist es teilweise sehr schwierig, passende Mietwohnungen zu identifizieren und diese dann zu bekommen. Massenbesichtigungen und hohe Mieten haben auf viele Interessenten eine abschreckende Wirkung. Dennoch ist es möglich, bezahlbare Wohnungen in einer attraktiven Wohnlage zur Miete zu finden. Dieser Weg kann steinig und schwer sein, lässt sich jedoch durch einige Tipps speziell für Studenten deutlich einfacher gestalten.

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Die passenden Suchmöglichkeiten für den eigenen Bedarf nutzen – Beispiel Studierende

Studenten, die an einer Universität in einem anderen Ort oder sogar in einem anderen Land nach einer Unterkunft suchen, haben es häufig nicht sehr leicht. Die klassische Online Suche führt dazu, dass zwar viele Objekte gefunden werden, diese jedoch nicht unbedingt die günstigsten sind. Gerade in den bekannten Formaten werden oftmals hochpreisige Objekte angeboten. Sinnvoller kann es sein, die passende Wohnung oder das passende Studentenzimmer zum Beispiel über Foren oder Gruppen in den sozialen Medien und Netzwerken zu finden. Hier werden Unterkünfte oder preiswerte WG´s meist direkt durch den Vormieter angeboten, der sich darum kümmert, dass ein Nachmieter gefunden wird. Auch an der Universität selbst gibt es z.B. über die Fachschaft, oder über das schwarze Brett die Möglichkeit, nach passenden Unterkünften zu suchen.

Suchfeld nicht zu eng definieren und Online-Alarm in Immobilienportalen nutzen

Wer für sich eine Wohnung sucht, nutzt in der Regel auch die Suche über das Internet. Doch bei der Onlinesuche werden viele Fehler gemacht.

Häufig werden genaue Lokationen für den Wohnraum definiert, wodurch das Suchfeld zu eng definiert wird. In der Folge werden nur wenige Angebote gefunden, wodurch sich der Zeitraum für die Suche erheblich verlängern kann. Studierende sollten daher die Suchregion nicht zu eng fassen. Insbesondere in Metropolregionen mit knappem Wohnungsangebot sollten Studenten auch den weiter außen liegenden S-Bahn-Bereich in ihre Wohnungssuche mit einbeziehen!

Damit nicht jederzeit manuell nach einer Wohnung gesucht werden muss, ist es zu empfehlen, dass ein Suchagent aktiviert wird. Das bedeutet, dass man automatisch per E-Mail benachrichtigt wird, wenn die passende Wohnung, oder das passende Haus gefunden worden ist. Hierzu werden meist z.B. PLZ Regionen und Umkreise um Adressen definiert. Ferner kann festgelegt werden, wie groß die Wohnung sein soll und wie teuer die Miete sein darf. Anhand dieser Parameter ist es möglich, dass man relativ gezielt und sicher passende Vorschläge für eine Wohnung identifizieren kann und weniger Zeit mit der Suche verbringen muss.

Lokale Makler und Hausverwaltungen kontaktieren

Es kann auch förderlich sein, lokale Makler oder aber auch Hausverwaltungen direkt zu kontaktieren. Diese wissen meist, was der Vermieter im Portfolio hat und welche Wohnungen demnächst frei werden könnten, die sich für Studenten eignen. Grundsätzlich ist es möglich, dass man sich für bestimmte Wohnungen vormerken lassen kann. Die Daten der Suchenden werden dann vom Makler oder vom Vermieter aufgenommen und es kommt zu einem Kontakt via Telefon oder E-Mail, sobald ein passendes Objekt angeboten werden kann. Für den Makler und für die Hausverwaltung entsteht somit der große Vorteil, dass ein Objekt nicht aufwändig inseriert werden muss und dass man nicht sehr viel Aufwand damit hat, einen neuen Mieter zu finden.

Persönliche Netzwerke bei der Suche nutzen

Was in der Großstadt (zum Beispiel in Düsseldorf) oftmals schwierig erscheint, ist in ländlichen Regionen einfacher. Das persönliche Netzwerk hat hier meist einen hohen Stellenwert. Es kann dazu beitragen, dass passende Immobilien sehr leicht identifizier werden können. Das bedeutet konkret, dass man im Freundeskreis, im Sportverein oder im Schützenverein ohne Probleme andere Menschen nach Wohnungen oder Objekten fragen kann. Wer auf der Suche nach einer passenden Wohnung ist, kann somit schnell mehreren Menschen bekannt sein. Oftmals ergeben sich Szenarien, in denen jemand einen Vermieter kennt, oder zum Beispiel weiß, wo man günstig eine Wohnung mieten kann. Pinnwände und andere Optionen im täglichen Leben können schnell dazu führen, dass eine Wohnung oder ein Haus gefunden werden kann.

Wohnung gefunden – wie gehe ich jetzt vor?

Wer eine passende Wohnung gefunden hat, der sollte wissen, was alles vor dem Bezug zu klären ist. Grundsätzlich muss der Mietvertrag aufgesetzt werden. Dieser sollte verschiedene Positionen beinhalten. Im Mietvertrag wird unter anderem geregelt, ab welchem Zeitpunkt die Miete bezahlt werden muss und mit welchen Nebenkosten zu rechnen ist. Ebenfalls ist anzumerken, welche Kaution zu zahlen ist. Üblich ist es, dass drei Kaltmieten an Kaution gezahlt werden. Das Geld wird durch den Vermieter bzw. durch die Hausverwaltung üblicherweise auf einem Mietkautionskonto hinterlegt. Bei einem Auszug, bzw. bei einer Kündigung der Wohnung wird die Kaution zurückgezahlt.

Gleichzeitig gibt es ein Übergabeprotokoll, welches wichtig ist, wenn die Wohnung vom Vorbesitzer übernommen wird. In diesem Protokoll wird zum Beispiel festgehalten, wie viele Schlüssel zur Wohnung übergeben werden. Ebenfalls wird definiert, welcher Stromzählerstand und welcher Heizungsstand aktuell ist. Dies sorgt dafür, dass genau geklärt werden kann, wer welche Kosten beim Verbrauch zu tragen hat.

Übliche Regelungen, wie zum Beispiel die Reinigung des Treppenhauses sind ebenfalls im Mietvertrag zu klären. In einigen Häusern ist es üblich, dass selbst geputzt werden muss, in anderen wird dies über eine Putzkraft organisiert, die z.B. einmal in der Woche das gesamte Treppenhaus reinigt. Grundsätzlich ist anzumerken, dass die Details im Mietvertrag geklärt werden. Sollte es Regelungen zur Nutzung von Gartenanlagen oder der Kellerräume geben, so können diese ebenfalls über den Mietvertrag geklärt werden.

Sollte es in der Wohnung z.B. einen TV-Anschluss via Satelliten oder Kabel geben, so werden die entsprechenden Informationen meist ebenfalls über den Vertrag mitgeteilt. Ob für die TV-Versorgung ein separates Entgelt zu entrichten ist, oder ob diese in der Miete enthalten ist, wird meist auch deutlich beschrieben.

Der Mietvertrag klärt darüber hinaus, wie die Wohnung wieder gekündigt wird. Das bedeutet, dass man genau darüber informiert wird, wann eine Kündigung eingereicht werden kann und welche Fristen zur Kündigung eingehalten werden müssen. Ebenso wird geklärt, wie die Kündigung eingereicht werden kann. In der Regel ist die Kündigung schriftlich beim Vermieter oder bei der Hausverwaltung einzureichen. Das bedeutet, dass in den meisten Fällen zu einem Einschreiben geraten wird. Dieses muss dann durch den Vermieter bzw. die Hausverwaltung bestätigt werden. Häufig wird die Kündigung auch per E-Mail angegeben, was ebenfalls gängige Praxis ist. Wichtig ist es, dass die Kündigung zum genannten Termin durch die Hausverwaltung bestätigt wird, damit es im Nachhinein keine Unstimmigkeiten gibt.

Im Anschluss folgen meist Besichtigungstermine mit potentiellen Nachmietern. Für die Vereinbarung der Termine gibt es ebenfalls klare Richtlinien und Vorschriften. Das bedeutet konkret, dass man als Mieter dem Vermieter die Möglichkeit einräumen muss, mit potentiellen Nachmietern Besichtigungen durchzuführen und die Chance zu finden, geeignete Mieter zu identifizieren. Hierbei kommt es meist auf eine gute Kommunikation zwischen dem aktuellen Mieter und dem Vermieter an. Die Termine zur Besichtigung müssen rechtzeitig mit dem aktuellen Mieter abgestimmt werden.

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