Wohn-Riester

Wohn-Riester: Bausparer und Riesterförderung kombiniert – ein starker Hebel

Zweck eines Bausparvertrages ist es, sich zukünftig niedrige Zinsen für ein späteres Wohnbaudarlehen zu sichern. Dafür spart man ein Guthaben an.

Bei der Riesterförderung gibt´s vom Staat jährliche Zulagen:

  • 154.- Euro Grundzulage,
  • 300.- Euro für jedes Kind, das ab 2008 geboren wurde,
  • 200.- Euro einmalig für jeden Arbeitnehmer, der bei Vertragsabschluss jünger als 25 Jahre alt ist.

Die Förderung wird für unselbständig Beschäftigte sowie deren Ehepartner gewährt.

Der Wohn-Riester kombiniert die Riesterförderung mit dem Bausparen.

Während der Sparphase tragen die Zulagen aus dem Riester dazu bei, dass schneller Guthaben angesammelt wird. Die Verzinsung der Zulagen erhöht den Zinseszins-Effekt.

Wird dann das Immobiliendarlehen in Anspruch genommen, fliesen die jährlichen Zulagen in die Tilgung ein. Jetzt profitiert der Darlehensnehmer von einer schnelleren Tilgung. Die Zulagen wirken sich zudem positiv auf die Zinslast aus. Da jährlich mehr getilgt werden kann, fallen weniger Zinsen an.

Jedoch gibt es keine Förderung vom Staat, die nicht an Bedingungen geknüpft ist. So müssen auch beim Wohnriester die Förderbeiträge und Guthaben, die sich im Laufe der Zeit angesammelt haben, zusätzlich fiktiv mit jährlich 2% (ab 2014 soll der Satz auf 1% reduziert werden) verzinst werden. Aus dem sich ergebenden Betrag wird dann zu Beginn der Rentenphase die nachgelagerte Besteuerung errechnet. Jedoch zeigen Modellberechnungen, dass der Vorteil überwiegt. Dies hat unlängst auch die Stiftung Warentest festgestellt. (Quelle: www.wz-newsline.de)

Von Verbraucherschützern wurde bisher die erhebliche Bürokratie kritisiert, die mit der Vergabe der jährlichen staatlichen Zulagen verknüpft ist. Jedoch erklärten einzelne Verbraucherschützer bereits, dass trotz der Bürokratie der Wohn-Riester nicht bürokratischer als andere Verträge sei und zudem für viele Sparer die attraktivste Riester-Lösung darstelle. (Quelle: ProVision, #13,Januar 2014)

Wir raten dazu, sich von unabhängigen Riesterexperten beraten zu lassen. Denn die Fachwelt hat übereinstimmend festgestellt, dass unabhängige Beratung für den Kunden unverzichtbar ist. Denn so sollte die Beratung auch in der Lage sein, bei Kunden mit geringer Immobilien-Affinität oder bei Kunden, die sonst keine nennenswerten Renten beziehen können, auf andere Vorsorgemöglichkeiten zu verweisen, wenn ein Wohnriester nicht sinnvoll ist.

Bausparvertrag abschließen?

Lassen Sie sich von unseren unabhängigen Bausparexperten beraten und ein Angebot unterbreiten:

  • Zugriff auf die größten Bausparkassen
  • Vergleich der besten Tarife für Sie
  • Unabhängige und kompetente Beratung

Beratung anfordern