Großer Trend: Einfamilienhaus mit Fertigkeller

Das Einfamilienhaus ist weiterhin die beliebteste Wohnform der Deutschen und der Fertigkeller ist auf dem Vormarsch, denn gute Gründe sprechen für ein vorgefertigtes Kellergeschoss.

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Ein Keller gehört zum Traumhaus fast immer dazu (Bild: Pixaline auf Pixabay)

Der Traum vom Eigenheim wird auch in diesem Jahr von vielen Menschen geträumt – einige arbeiten gerade sogar an der Realisierung. Der Wunsch nach mehr Platz sowie z.B. nach einem eigenen Garten und Keller steht für viele Menschen auf der Suche nach einem Eigenheim an vorderster Stelle. Hinzu kommt der Umstand, dass sie gerne etwas Eigenes besitzen möchten. Das bedeutet in erster Linie vollkommene Entscheidungsfreiheit und keine Notwendigkeit, sich mit einem Vermieter abzustimmen. Alle Entscheidungen, die im Zusammenhang mit der Immobilie getroffen werden, dürfen vom Eigentümer selbst getroffen werden.

Neben Einfamilienhäusern werden auch Mehrfamilienhäuser immer häufiger in Deutschland errichtet. Die Statistik zeigt, dass die Anzahl der Neubauprojekte in Städten, aber auch auf dem Land deutlich zugenommen hat.

Statistik für Neubauwohnungen zeigt: Die Anzahl der Projekte wächst

Das Statistische Bundesamt zeigt in einer Grafik genau, dass in den vergangenen Jahren immer mehr Neubauwohnungen genehmigt worden sind. Gebäude mit 2 oder mehr Wohnungen sowie als auch Wohnheime zählen zu den Gebäudeformen, die besonders gefragt sind. Im Februar 2021 gab es in Deutschland über 25.000 Wohnungen, die neu genehmigt worden sind. Damit ist die Anzahl der Baugenehmigungen für Wohnhäuser mit Wohnungen um 8,6% gegenüber dem Monat Januar 2021 gestiegen.

In den Großstädten wird der Platz knapp

Die Nachfrage nach Wohnungen dürfte auch in den kommenden Jahren weiter zulegen. Gerade in Großstädten ist der Wohnraum knapp. Das heißt, dass neue Gebäude realisiert werden, indem z.B. Freiflächen bebaut werden. Alternativ können bereits bestehende Gebäude aufgestockt werden, was ebenfalls beliebt ist, um neuen Wohnraum zu schaffen. Die Firsthöhe älterer Bestandsimmobilien ist oftmals nicht komplett ausgereizt, so dass mühelos die eine oder andere Etage auf ein Haus aufgesetzt werden kann.

75% der Deutschen wünschen sich ein Eigenheim

Rund ¾ der Deutschen möchten eine eigene Wohnung oder ein eigenes Haus besitzen. In der Praxis sind es jedoch weniger als 50% der Menschen, die Wohneigentum besitzen. Zwar sind die Zinsen in den vergangenen 10 Jahren besonders niedrig gewesen, jedoch steht dem gegenüber, dass die Preise für Wohneigentum in Deutschland besonders stark angestiegen sind. Seit 2008 befinden wir uns im Euro-Raum in einem Zinstief. Nach der damaligen Finanzkrise wurde der Leitzins auf 0 Prozent gesenkt. Das hat dazu geführt, dass viele Menschen sich Kredite für Immobilien kostengünstig aufnehmen konnten, jedoch gleichzeitig die Nachfrage nach Immobilien angestiegen ist. Eine hohe Nachfrage hat auf dem Immobilienmarkt zur Folge, dass die Preise extrem angestiegen sind.

  • 75% der Menschen in Deutschland möchten ein Eigenheim
  • In Westdeutschland besitzen 50% eigenen Wohnraum, in Ostdeutschland 38%
  • In der Stadt sowie auf dem Land wird mehr als noch vor 10 Jahren gebaut
  • Der Leitzins sorgt seit 2008 für kostengünstige Finanzierungsmöglichkeiten

Haushalte mit 4 Personen wohnen bevorzugt im Einfamilienhaus

Wer sich die Statistik im Detail anschaut wird feststellen, dass im Osten Deutschlands deutlich weniger Menschen Wohneigentum besitzen. Etwa 38% können ein Haus oder eine Wohnung ihr Eigentum nennen. In Westdeutschland ist die Quote mit knapp 50% deutlich höher, als es im Osten der Fall ist. Wer die Größe der Haushalte unter die Lupe nimmt wird feststellen, dass Haushalte mit mindestens 4 Personen zu etwa 70% ein Eigenheim besitzen (Quelle: Handelsblatt, mehr dazu siehe Quelle) – bei den Single Haushalten sind es knapp über 30%, die Wohneigentum besitzen.

Erster Platz auf der Wunschliste: das Eigenheim mit Keller

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Nicht nur Stauraum, sondern Platz fürs Hobby ist im Keller (Bild: Splitshire auf Pixabay)

Das eigene Einfamilienhaus ist die beliebteste Form des Wohneigentums. Die meisten Menschen wünschen sich ein eigenes Haus, viele davon sogar einen Neubau nach ihren eigenen Wünschen. Die Anzahl der Baugenehmigungen steigt in Deutschland schnell an. Gerade im Frühjahr werden viele Bauprojekte genehmigt, denn Wohnraum gilt als knapp und gefragt. Waren es früher Baulücken in der Stadt, die geschlossen worden sind, so sind es heute häufig auch neue Stadtteile und Siedlungen auf dem Land, die mit Neubauprojekten erschlossen werden.

Das Eigenheim planen – die Frage nach dem Kellergeschoss

Immer häufiger wird darüber diskutiert, ob ein Eigenheim mit einem Keller oder ohne errichtet werden soll. Häufig werden Kostengründe angeführt, um das Kellergeschoss einzusparen. Wer mit den Bauherren spricht erfährt jedoch, dass viele von ihnen sehr wohl gerne einen eigenen Keller im Haus haben würden. Wer einen Keller hat, freut sich über diesen und nutzt ihn meist auch intensiv z.B. als Vorratslager, als Abstelllagerfläche und für viele andere Dinge. Neben gemauerten Kellergeschossen spielt der Fertigkeller heutzutage eine wichtige Rolle.

Der Trend geht zum Fertigkeller

Ein Fertigkeller kann auf einen bestimmten Termin hin geplant werden und darüber hinaus ist er auch von finanzieller Seite aus perfekt zu kalkulieren. Der Aufbau des Fertigkellers kann in der Regel binnen eines Tages realisiert werden. Er besteht aus fertigen Kellerelementen, die geliefert und vor Ort montiert werden. Die Kosten bei einem Fertigkeller sind in der Realität von der Größe und den Wünschen des Kunden abhängig.

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So manche Sammelleidenschaft gewinnt Raum im eigens dafür gestalteten Hobbykeller (Bild: congerdesign auf Pixabay)

Nachfolgende Faktoren beeinflussen den Preis für den Fertigkeller:

  • Arbeiten des Ingenieurs
  • Erdarbeiten auf dem Grundstück
  • Entwässerung am Objekt
  • Erstellen der Bodenplatte / des Fundamentes
  • Wände und Decke sowie Dämmung und Einbauelemente

Ein Fertigkeller will gut geplant werden, damit es im Nachhinein keine Probleme gibt. Gerade die Entwässerung muss ordentlich durchgeführt werden, damit der Keller z.B. nicht im Wasser steht und sich Feuchtigkeit im Mauerwerk bildet. Das Fundament muss sorgfältig inkl. der kapillarbrechenden Schicht sowie der Dämmschichten errichtet werden. Auch der Fundamenterder sollte nicht vergessen werden sowie eine Versiegelung der Bodenplatte, die das Fundament abschließt.

Bei den Wandelementen wird sehr viel Wert daraufgelegt, dass diese in der richtigen Stärke geplant und errichtet werden. Es gibt tragende Außen- und Innenwände sowie einfachere nichttragende Wände, die zu planen und zu montieren sind. Auch die Elemente für die Decke müssen sorgfältig inklusive der notwendigen Bewehrung geplant werden. Dort, wo später Durchgänge und Türen montiert werden, müssen Durchbrüche genutzt werden. Bei der Planung der Fertigelemente der Wände ist zu berücksichtigen, dass diese unter Umständen inklusive der Dämmung geplant werden. Zu den so genannten Einbauelementen zählen Treppen sowie z.B. Fenster und im Fertigkeller Bereich Lichtschächte. Diese sorgen dafür, dass das Haus genügend Licht bekommt.

Fazit: darum liegt das Einfamilienhaus mit Fertigkeller im Trend

Zusammengefasst lässt sich sagen, dass mit einem Fertigkeller bei einer sorgfältigen Planung vieles schnell und kostengünstig realisieren lässt. Pauschalpreise können nur schwer gemacht werden, da der Fertigkeller aus vielen einzelnen Schritten besteht und zahlreiche individuelle Planungen gemacht werden müssen. In der Umsetzung und was den Komplettpreis anbelangt ist ein Fertigkeller jedoch definitiv gut zu kalkulieren. Der Gesamtpreis der Fertigkellers kann im Anschluss perfekt nachvollzogen werden und auch einzelne Elemente können als Kostenfaktor identifiziert werden.

Autor: Redaktion wohnung-jetzt.de

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