Schnäppchenhäuser

Schnäppchenhäuser: Chance oder Schrott?

Günstige Häuser kaufen ohne böse Überraschungen und bundesweit Schnäppchen finden mit dem Ratgeber von wohnung-jetzt.de

Schnäppchen Haus

Günstige Häuser deutschlandweit finden

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Ratgeber Schnäppchenhäuser:

Es mag überraschend sein, aber es gibt sie tatsächlich: Schnäppchenhäuser! Auch wenn sie nicht in den Metropolen und auch nicht in den Toplagen zu finden sind, können Immobilienkäufer mit klaren Vorstellungen und ausreichend Sachverstand durchaus ein geeignetes Schnäppchenhaus in eine Immobilienperle verwandeln.

Unser Service für Sie:

  • Unsere bundesweite Häusersuche hilft Hauskäufern dabei, Häuser mit Schnäppchenpreisen bis 200.000 Euro in dem gewünschten Bundesland zu finden.
  • Schnäppchen oder Schrott? Was Hauskäufer über günstige Häuser wissen sollten. Dazu geben wir eine Orientierungshilfe.
  • Checkliste Schnäppchen-Häuser: Damit Hauskäufer nichts übersehen, bieten wir Ihnen unsere Checkliste zum kostenlosen Download an.

Schnäppchenhaus oder Schrott – darauf sollten Sie achten:

Die meisten Schnäppchenhäuser findet man auf dem Land, also fernab von größeren Städten. Bevor Sie sich konkreter mit einem Haus beschäftigen, sollten Sie erst die verkehrstechnische Anbindung klären:

Wie lang sind Ihre zukünftigen Wege zum Job, für die Kinder zur Schule, zu weiterführenden Schulen, wo sind die nächsten Einkaufsmöglichkeiten, wo befinden sich Ärzte und Apotheken.

Unsere Empfehlung:
Bestimmen Sie Ihren geographischen Radius, innerhalb dem sich die Suche für Sie lohnt. Denn zu große Entfernungen kosten viel Zeit und letztlich auch Geld.

Wenn Sie die Regionen bestimmt haben, die als Ort für Ihr zukünftiges Haus in Frage kommen, geht es nun auf die Objektsuche. Sie werden oft auf ältere Gebrauchtimmobilien stoßen die ggf. auch schon länger leer stehen.

 

Worauf Käufer bei Schnäppchenhäuser achten sollten:

1. Wie ist der aktuelle Zustand des Hauses:

Gibt es erhebliche Mängel, insbesondere verursacht durch Nässe oder Feuer? Solche Mängel sind z.B. Schimmel oder Brandschäden. Man kann diese Schäden erkennen anhand von Verfärbungen an den Wänden, muffigen Geruch und betasten des Mauerwerks, das sich dann feucht anfühlt. Die Beseitigung dieser Mängel kann mit erheblichen Kosten verbunden sein, je nachdem, wie stark das Schnäppchenhaus befallen ist, kann es sogar sinnvoller sein, das Haus abzureißen.
Nicht weniger kritisch ist der Befall mit Schädlingen auch dazu sollten im Zweifel Fachleute gehört werden.

Unser Rat: Bei schwerwiegenden Mängeln wie Wasser-, Feuchte- oder Brandschäden oder starkem Schädlingsbefall besser Finger weg oder die Kosten für deren Beseitigung von einem Fachmann beurteilen lassen.

2. Wie ist der Zustand von Dach, Fassade, Decken und Wände

Problemzonen sind hier zum Beispiel durch fehlende Dachziegel, verrostete Dachrinnen, Verschmutzungen an Fassade und Wänden, Risse im Mauerwerk, sowie Putzabplatzungen zu erkennen. Je nachdem, wie stark das Objekt mängelbehaftet ist, sollte man abwägen, ob diese Mängel noch mit vertretbarem Aufwand beseitigt werden können.
Wie ist das Haus an die Versorger angebunden?
Gibt es einen Kanalanschluss, wie erfolgt die Versorgung mit Wärme und Strom, wie wird das Grundstück entwässert und gibt es eine Müllabfuhr. Auch diese Fragen sollten im Vorfeld geklärt werden und bei Kaufpreisverhandlungen berücksichtigt werden.

3. Wie ist die Grundstückssituation?

Auch das Grundstück kann bei günstigen Hausangeboten mängelbehaftet sein, etwa durch Müllablagerungen oder Bodenverunreinigungen.
Ebenfalls sollte die Zuwegung des Grundstücks geklärt werden und ob es Dienstbarkeiten zugunsten Dritter gibt. Dabei kann es sich um Leitungsrechte, Fahrtrechte und sonstige Rechte handeln, die Dritte an diesem Grundstück dauerhaft haben. Denn Nutzungsrechte Dritter an einem Grundstück können den Gebrauch dieses Grundstücks erheblich beeinträchtigen.

 

Ob Schnäppchen oder Schrott – auf die richtige Strategie kommt es an!

Manches Schnäppchen entpuppt sich bei näherem Hinsehen als Bauruine. Es gehört ein wenig Übung dazu, hier möglichst rasch eine realistische Einschätzung zu gewinnen, denn Schnäppchen suchen viele Kaufinteressenten, und begehrte Schnäppchen sind rasch vergeben. Während die einen noch die Bausubstanz des Hauses prüfen, sind andere schon dabei, den Kaufpreis zu verhandeln. Deswegen empfehlen wir eine strategische Herangehensweise, damit Sie schnell für sich eine fundierte Auswahl und Entscheidung treffen können:

1. Finanziellen Rahmen und Zeitbudget bestimmen:

Was darf das Haus maximal kosten, und welche Reparaturen oder Sanierungen können Sie ggf. selbst erledigen und wieviel Zeit können Sie dafür aufwenden. Oft denken Käufer eines Schnäppchenhauses nur an die finanzielle Seite, aber mindestens genauso wichtig ist es, den Zeitaufwand einzuschätzen, den man für Reparaturen oder Sanierungen aufbringen muss. Wieviel Zeit man in das Schnäppchenhaus investieren kann, sollte man im Vorfeld eines Kaufs ebenfalls klären.

2. Vor der Besichtigung – Das können Sie gleich mit dem Verkäufer abklären:

In einem ersten Telefonat mit dem Verkäufer können Sie sofort klären, ob das Haus weiter für Sie in Frage kommt. Denn der Verkäufer ist gesetzlich dazu verpflichtet, wahrheitsgemäß zu antworten und Mängel nicht zu verschweigen. Fragen Sie am besten vor der Besichtigung danach, wie der allgemeine Zustand ist und ob Mängel vorliegen. Legen Sie sich dazu einfach eine Checkliste zurecht oder verwenden Sie unsere Mustercheckliste für Schnäppchenhäuser.

Tipp: Je länger ein Haus leer steht, desto mängelbehafteter kann es sein. Wurde das Haus vor kurzem noch bewohnt, ist es wahrscheinlich noch funktionstüchtig. Vorsicht, wenn der Verkäufer wenig oder nichts über den Bauzustand des Hauses weiß.

Fazit: Wer seinen finanziellen Rahmen kennt und weiß, was wer im Vorfeld abklären kann, spart sich zwecklose Besichtigungen und kann sich besser auf die geeigneten Schnäppchenhäuser konzentrieren.

3. Bei der Besichtigung:

Nach einem ersten Eindruck, ob das Haus grundsätzlich in Frage kommt, empfehlen wir, gezielt abzuprüfen, ob der Zustand generell gut ist und ob der selbstgesteckte finanzielle Rahmen für das Schnäppchenhaus ausreicht. Fotos sollten erlaubt sein und mit einem Metermaß kann man wichtige Maße feststellen, z.B. ob Zufahren, Stellflächen und Garagen groß genug sind.

Funktionstüchtige Häuser, die ggf. über veraltete Elektrik oder Nachtspeicheröfen verfügen, sind solchen Häusern vorzuziehen, die stark verschimmelt oder durchfeuchtet sind. Denn die Behebung solcher Mängel kann rasch in einer Kostenfalle münden.
Achten Sie in Schnäppchenhäusern bei der Besichtigung darauf, ob z.B. Fenster und Türen schließen, Wasser geräuscharm durch die Leitungen fliest und Heizungs- und Elektroanlage intakt sind. Leitungen, die auf Putz verlegt wurden sind zwar unschön, aber es ist besser, sie sind vorhanden. Ein altes aber solides Baujahr wird Ihnen mehr Freude machen, als ein schnell hochgezogenes und verpfuschtes junges Baujahr.

4. Kaufpreisverhandlungen:

Bei Schnäppchenhäusern gilt in der Regel: „Gekauft wie gesehen“. Daher sollte man einen möglichen Sanierungsaufwand möglichst sachgerecht einschätzen. Dies kann bei einer zweiten Begehung des Kaufobjektes mit einem Fachmann erfolgen. Dann sollte man zügig seinen Kaufwillen zu erkennen geben. Denn ein gutes Schnäppchen kann schnell weg sein. Mit einem guten Finanzierungspartner an Ihrer Seite sollte eine Finanzierbarkeit innerhalb kurzer Zeit geklärt sein.

Service für Schnäppchenhäuser: