Küchenzubehör für den Einzug – das sollte nicht fehlen

Welches Küchenzubehör zur Grundausstattung gehört, Musterliste einer Grundausstattung für die Single-Wohnung und welche Küchengeräte für Sparfüchse, Vegetarier und Kochmuffel sinnvoll sind plus Einrichtungstipps

Es gibt verschiedene Gründe für einen Umzug – sei es wegen eines Studiums in einer anderen Stadt, einem neuen Arbeitsplatz in einem anderen Ort oder weil man sich geografisch verändern möchte. Damit man sich in seiner neuen Wohnung gleich wohlfühlt, darf es an der richtigen Grundausstattung nicht fehlen. Dabei besonders wichtig: Küchenzubehör. Neben Kühlschrank und Herd stellen die kleinen Küchenhelfer das Herzstück jeder Küche dar. Welche Küchenutensilien wirklich notwendig sind, wie man diese am besten aufbewahrt und welche weiteren Küchenhelfer es gibt, zeigen wir hier.

„nice to have“ Bild: BlandineJoannic auf Pixabay.com

Den Umzugsstress umgehen

Das eigene Zuhause ist der Ort, an dem man zur Ruhe kommen und sich entspannen kann. Wohnumfeld, Wohnungsgröße, Innenausstattung und individuelle Einrichtung sind deswegen Dinge, auf die man Wert legen sollte. Bei der Wohnungsbesichtigung zeigt sich, ob man hier ein neues Zuhause finden kann. Passt alles? Dann schnell den Mietvertrag unterschreiben und sich auf die neue Wohnung freuen!? So einfach ist das natürlich nicht. Alles steht und fällt mit der richtigen Vorbereitung. Die neue Adresse nicht mitteilen, die Ummeldung auf dem Einwohnermeldeamt versäumen, keine Helfer organisiert – beim Umzug selbst kann viel schief gehen. Eine Umzugs-Checkliste erstellen kann Sie davor bewahren, ins Schwitzen zu geraten. Bereits drei Monate vor dem Umzug lohnt ein Blick auf den Zustand der alten und neuen Wohnung: Welche Schönheitsreparaturen müssen in der alten Wohnung durchgeführt werden? Welche Zimmer sollen in der neuen Wohnung gestrichen werden? Diese und weitere Fragen sollten frühzeitig geklärt werden.

Doch die richtige Wandfarbe allein macht noch kein wohnliches Umfeld. Die Küche – das Herzstück einer jeden Wohnung – ist der Ort, an dem man für sein leibliches Wohl sorgt. Neben einer Küchenzeile mit Backofen und Herd sowie Kühl- und Gefrierschrank sind es oft die kleinen Dinge, die darüber entscheiden, wie viel Spielraum man beim Kochen und Backen hat. Höchste Zeit, sich dem Küchenzubehör zu widmen.

Die Grundausstattung – ohne diese Küchenhelfer geht es daheim nicht!

Zu den Dingen, die in keiner Küche fehlen dürfen, gehören Töpfe, Pfannen, Messer, Sparschäler, Kochlöffel, Dosenöffner und Sieb.

Tipp:
Wie viele und in welcher Größe man Töpfe und Pfannen kaufen sollte, hängt ebenso wie die Anzahl an Besteck, Tellern und Gläsern von der im Haushalt lebenden Personenanzahl ab.

Als Starterset für die Single-Wohnung bieten sich folgende Utensilien an:

  • 1 großer Topf (24 cm)
  • 1 kleiner Topf (16 cm)
  • 1-2 mittelgroße Pfanne(n) (20 und 24 cm)
  • 1 Auflaufform
  • 2-3 Schüsseln in verschiedenen Größen
  • 1 Messbecher
  • 1 Korkenzieher
  • 1 Gemüsemesser
  • 1 großes Kochmesser
  • 1 Messer mit Wellenschliff (alternativ eine Brotschneidemaschine)
  • 1 Käsemesser (für Käseliebhaber)
  • 2-3 Schneidebrettchen
  • 1 Kochlöffel
  • 1 Schneebesen
  • 1 Schöpfkelle
  • 1 Sparschäler
  • 1 Dosenöffner
  • 1 Gemüsehobel
  • 1 Sieb
  • Besteck, Geschirr und Gläser für 4-6 Personen

Mit der Zeit kann die Basis-Ausstattung Stück für Stück ergänzt werden. Welche weiteren Küchenhelfer dazukommen, hängt natürlich auch davon ab, was man gerne kocht und backt bzw. welche Essgewohnheiten man hat.

woman-1979272_1920_Werner_Heiber_auf_Pixabay

Mit den richtigen Küchenhelfern macht Kochen auch in kleinen Küchen Spaß (Bild: Herner Heiber auf Pixabay)

Nice to have – nützliche Küchenhelfer

Mit den richtigen Helfern lässt sich in der Küche viel Zeit und Mühe sparen. Mittlerweile gibt es viele praktische Küchengeräte wie z.B. von Hagengrote, dank denen man auch ohne großen Aufwand leckere Gerichte oder erfrischende Getränke zaubern kann. Für das echte Cocktail-Feeling bietet sich eine Eiswürfelmaschine an. Diese bereitet innerhalb weniger Minuten Eiswürfel zu. Die nächste Eisdiele ist kilometerweit entfernt? Mit einer professionellen Eismaschine lassen sich Sahneeis oder Sorbet zubereiten. Viele Vorkenntnisse braucht man dafür nicht, sind moderne Eismaschinen doch mit vollautomatischen Programmen ausgestattet.

Vegetarier und alle, die sich gesünder ernähren möchten, können von einem Spiralschneider profitieren. Mit diesem lassen sich Karotten, Zucchini und anderes Gemüse im Handumdrehen zu feinen, langen Streifen verarbeiten. Als Pasta-Ersatz oder dekorative Beilage zum Steak – in beiden Fällen machen die Gemüsespiralen eine gute Figur.

Ein schneller, effizienter und gut verstaubarer Helfer ist die Knoblauchpresse. Sie hilft nicht nur dabei, frische Knoblauchzehen zu zerkleinern, sondern sorgt auch dafür, dass sich das Aroma der Wunderknolle besser entfalten kann. So lassen sich Suppen und Soßen verfeinern, Marinaden oder eine Salsa herstellen.

Lebensmittel einfrieren oder Tiefkühl-Produkte platzsparend verstauen – beides ist mit Zip-Gefrierbeuteln möglich. Im Vergleich zu Behältern brauchen sie weniger Platz im Gefrierfach, können schnell geöffnet und wieder verschlossen werden. Das bietet sich vor allem für Lebensmittel an, die portionsweise entnommen werden, wie zum Beispiel Erbsen oder Beeren. Mittlerweile gibt es die Zip-Gefrierbeutel bei verschiedenen Herstellern in unterschiedlichen Größen.

Tipp für Sparfüchse:

So sehr man sich auch anstrengt, man schafft es fast nie, Senf- und andere Tuben restlos zu entleeren. Ein Tubenaufroller kann sich hier als nützlich erweisen. Er wird einfach auf den Falz gesetzt und nach vorne aufgedreht.

Jeden Morgen frische Bagels oder englische Muffins genießen? Ein Toaster mit großzügig dimensionierten Schlitzen bietet genug Platz dafür. Übrigens lässt sich so auch wie frisch vom Bäcker schmeckendes Brot zubereiten. Einfach eine Scheibe frisch eingefrorenes Brot in den Toaster geben und aufbacken.

Mixen, kneten, pürieren, dämpfen und garen – Kochautomaten sind echte Multitalente. Die Geräte mit Thermofunktion können beim Kochen für eine große Zeitersparnis sorgen. Ein weiterer Vorteil ist die Platzersparnis in der Küche. Anstatt Dampfgarer, Mixer und Kochtopf separat zu benutzen, kann man alles im Kochautomaten zubereiten lassen.

Wie räumt man die Küche richtig ein?

Sie haben das Gefühl, in Ihrer neuen Küche zu wenig Platz zu haben? Mit einem gut durchdachten Konzept kann der verfügbare Platz so gut wie möglich genutzt werden. Dabei gilt: Oft benötigtes Küchenzubehör am besten dort verstauen, wo es eingesetzt wird. Das heißt, dass Kochtöpfe und Pfannen am besten unter dem Kochfeld verstaut werden – und zwar von Groß zu Klein. Beim Stapeln am besten Pfannenschutz-Deckchen verwenden, um die Töpfe und Pfannen vor Kratzern zu schützen. Kochlöffel, Schneebesen und andere Kochutensilien finden in einem Halter auf der Arbeitsfläche Platz. Auch nahe gelegene Schubladen oder eine Küchenrehling, an der die Utensilien aufgehängt werden können, bieten sich an. Ein ähnliches System gibt es auch für Küchenmesser. Möchte man keinen Messerblock nutzen, sind an der Wand zu befestigende Magnetleisten eine sinnvolle Alternative.

Damit Messer, Gabeln und Löffel in der Besteckschublade nicht im Chaos versinken, Besteckeinsätze verwenden. Dank diesen kann das Besteck sortiert werden. Ebenso wie beim Geschirr, hat sich als Aufbewahrungsort die Nähe zum Kochfeld oder zur Spülmaschine bzw. der Spüle bewährt. So können Teller und Co. nach dem Abwaschen schnell weggeräumt werden.