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Bewirtschaftung

Kurz erklärt

Die Bewirtschaftung einer Immobilie umfasst alle Maßnahmen, die nötig sind, um ein Objekt ordnungsgemäß zu nutzen und seinen Wert zu erhalten.

Dazu zählen Verwaltung, Vermietung, Instandhaltung und Modernisierung — also alles, was zwischen dem Kauf und dem Verkauf an laufender Arbeit anfällt.

Ein zentraler Teil ist die regelmäßige Wartung der Gebäudetechnik: Heizung, Elektroinstallation, Aufzug, Lüftung. Wer sie ernst nimmt, erkennt Defekte, bevor sie zum Ausfall werden. Das schützt nicht nur vor Notfällen, sondern hält die Kosten planbar — eine rechtzeitig getauschte Dichtung ist billiger als ein Wasserschaden über drei Etagen.

Daneben steht der Begriff für eine feste Größe der Immobilienbewertung. Die Bewirtschaftungskosten nach § 32 ImmoWertV sind die regelmäßig anfallenden Kosten, die nicht durch Umlagen gedeckt sind: Verwaltungskosten, Instandhaltungskosten, Mietausfallwagnis und die nicht umlegbaren Betriebskosten. Zieht man sie vom Rohertrag ab, ergibt sich der Reinertrag — die Größe, auf der das Ertragswertverfahren aufbaut. Wer die Bewirtschaftungskosten zu niedrig ansetzt, rechnet sich eine Immobilie schön.

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