Unbedenklichkeitsbescheinigung

Für Grundstücksgeschäfte, die der Grunderwerbssteuer unterliegen, wird durch die sogenannte Unbedenklichkeitsbescheinigung sichergestellt, dass erst nach Zahlung der Grunderwerbssteuer der Grundstückskäufer rechtmäßiger Eigentümer des Grundstückes werden kann. Der Notar ist verpflichtet, die Grunderwerbssteuerstelle über alle diesbezüglichen Verträge zu informieren. Der Erwerber erhält dann einen Grunderwerbssteuerbescheid. Sobald die Zahlung der Steuer erfolgt ist, leitet die zuständige Behörde […]

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öffentliche Lasten des Grundstücks

Mit öffentlichen Lasten des Grundstücks sind die jährlichen Gebühren für Grundsteuer oder Deichabgaben gemeint.

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lineare Gebäudeabschreibung

bei der linearen Gebäude-Abschreibung ist für die jährliche Abnutzung des Gebäudes ein fester Prozentsatz in Bezug auf die Bemessungsgrundlage anzusetzen. Die Abschreibungssätze bewegen sich bei der linearen Abschreibung zwischen 2% und 3% und der Zeitraum der Abschreibung liegt zwischen 33 und 50 Jahren. Die steuerliche Entlastung ist im Gegensatz zur degressiven Abschreibung bei der linearen […]

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Kommunalabgaben

Mit Kommunalabgaben sind Steuern, Gebühren und Beiträge gemeint, die eine Gemeinde, ein Kreis oder ein Gemeindeverband von den Einwohnern im Gemeindegebiet erhebt. Unter den Begriff der Kommunalabgaben fällt die Grundsteuer, die für Grundbesitz im jeweiligen Gemeindegebiet jährlich vom Grundstückseigentümer zu entrichten ist. Für die Ver- und Entsorgung von Grundstücken können Gemeinden von den Grundstückseigentümern desweiteren […]

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Grunderwerbssteuer

Bei der Grunderwerbssteuer handelt es sich um eine Steuer, die in Deutschland vom Käufer eines Grundstücks zu entrichten ist. Sie fällt an: Beim Verkauf Bei der Übereignung und Bei der Versteigerung eines Grundstücks oder einer Immobilie. Der Empfänger der Grunderwerbssteuer sind die Bundesländer, welche seit dem 01.06.2006 die Höhe der Steuer selbst festlegen können. Allerdings […]

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Grundsteuer

Bei der Grundsteuer handelt es sich um eine Steuer, die von den Gemeinden jährlich erhoben werden für Grundbesitz, der im betreffenden Gemeindegebiet liegt. Sie ist vom Eigentümer des Grundbesitzes zu entrichten. Bei vermietetem Grundbesitz darf die Grundsteuer als umlagefähige Betriebskostenart auf den Mieter umgelegt werden.

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Erschließungsbeitrag

Der Erschließungsbeitrag ist eine Kommunalabgabe, die der Eigentümer eines Grundstücks für dessen Anbindung an die Versorgung mit Wasser, Strom und Heizenergie an die Kommune zu entrichten hat sofern diese Anbindung von der Kommune bereitgestellt wird. siehe auch Grundstück

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Einheitswert

Im deutschen Steuerwesen verwendeter Begriff: der Einheitswert ist die Bemessungsgrundlage für verschiedene Steuerarten. Im Grundstückswesen bildet der Einheitswert die Grundlage für die Ermittlung der Grunderwerbssteuer, die in der Regel beim Erwerb einer Immobilie anfällt, und für die (umlagefähige) Grundsteuer, die jährlich von dem Immobilieneigentümer zu entrichten ist. Der Einheitswert wird von der zuständigen Finanzbehörde festgestellt. […]

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Disagio

Siehe auch Damnum: Das Disagio ist ein spezielles Darlehen, bei welchem ein Teil der Zinsen auf die Darlehenssumme aufgerechnet wird, um so eine niedrigere monatliche Zinsbelastung zu erreichen. Damnum Darlehen Zins

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Damnum

Das Damnum oder auch Disagio stellt ein Aufgeld für ein Darlehen dar, welches die Darlehenssumme erhöht. Im Gegenzug wird der Zinssatz über die Darlehenslaufzeit verringert. Im Prinzip besteht das Damnum aus vorausbezahlten Zinsen. Der Darlehensnehmer ‚erkauft‘ sich über eine höhere Darlehenssumme eine niedrigere Zinsbelastung. Bsp.: Das benötigte Darlehen beträgt 100.000.- Euro. Das Damnum beträgt 5.000.- […]

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degressive Abschreibung

Bei der degressiven Abschreibung sind die Abschreibungsbeträge im Gegensatz zur linearen Abschreibung nicht gleichbleibend, sondern sie reduzieren sich im Zeitablauf, sind also nach unten gestaffelt. Anfänglich fallen bei der degressiven AfA die Abschreibungsbeträge höher aus als bei der linearen AfA und führen dadurch in der Regel zu einer höheren steuerlichen Entlastung in den Anfangsjahren einer […]

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degressive Gebäudeabschreibung

Bei der degressiven Gebäude-Abschreibung dürfen im Gegensatz zur linearen Gebäudeabschreibung über einen bestimmten Zeitraum höhere Beträge abgeschrieben werden mit der Folge, dass daraus ein Steuervorteil entsteht. Allerdings hat der Gesetzgeber diese Form der Abschreibung stark eingeschränkt. Sie darf nur noch für denkmalgeschützte Immobilien und für Immobilien in Sanierungsgebieten angewendet werden. Bei einer denkmalgeschützten Immobilie darf […]

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Denkmalschutzabschreibung

Die Denkmalschutzabschreibung ist geregelt im Einkommenssteuergesetz (EStG) in den §§ 7i, 7h und § 10f. Danach können die Eigentümer von Baudenkmälern für Instandsetzungsmaßnahmen erhöhte Abschreibungssätze geltend machen. Dabei wird unterschieden nach dem Eigentümertyp: Kapitalanlegern stehen grundsätzlich geringere Abschreibungssätze zu als den Selbstnutzern, nach der Objektart: man unterscheidet zwischen Baudenkmälern und Gebäuden, die sich in Sanierungsgebieten […]

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Anliegerbeitrag

Der Anliegerbeitrag beinhaltet hauptsächlich Kosten für die Herstellung oder Erneuerung von Zufahrtswegen und Kosten für das Erneuern oder Verlegen von Hausanschlüssen für die Medienversorgung und für die Kanalisation. Die Anliegerbeiträge werden den Grundstückseigentümern auferlegt, deren Grundstücke an diesen Maßnahmen partizipieren.

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